Probleme beim Catering – PRO Waldhof sucht Austausch mit GmbH

Seit Samstag haben uns zahlreiche Beschwerden von Mitgliedern und Fans über die Zustände hinter der Otto-Siffling-Tribüne erreicht. Obwohl nur rund 8.500 Zuschauer zum Rundenauftakt ins CBS kamen und die OST und die angeschlossenen Blöcke F-G-H längst nicht ausverkauft waren, war die Situation beim Catering bereits chaotisch. Wir möchten an dieser Stelle gar nicht auf die finanziellen Ausfälle für den Verein eingehen, sondern sorgen uns vor weitaus besser besuchten Spielen wie gegen die Eintracht, wenn etwa die doppelte Anzahl an Menschen in diesem Bereich vorhanden ist, um die ausreichende Versorgung der Fans (v.a. mit Getränken).

Zwar kennen wir die Probleme beim Catering noch aus der vergangen Spielzeit, jedoch hatten wir auf eine Verbesserung und nicht eine Verschlechterung der Zustände in der 3.Liga gehofft. Die Wartezeiten für Getränke und Essen betrugen oftmals um die 30 Minuten und viele Fans löschten ihren Durst daher an den Wasserhähnen auf den Toiletten, wobei auch hier nur ein WC-Gebäude in diesem Bereich zur Verfügung steht. Auch die Qualität des Angebots wurde stark kritisiert. So waren die servierten Speisen oftmals kalt und die Getränke warm. Die Probleme beim Catering werden durch die Sektorentrennung nun zusätzlich verstärkt. Da die Fans nicht einfach Richtung Südtribüne laufen können, gibt es zum Angebot hinter der OST keine Alternative. Service, Effizienz und Qualität können, müssen gar, gesteigert werden. Uns ist aber bewusst, dass man im abgesperrten Bereich der Ost nur einen begrenzten Raum zur Verfügung hat und nicht einfach weitere Stände aufstellen kann. Alternativ sollte der SVW darüber nachdenken, die Mitnahme von Getränken in Tetrapacks (z.B. Mineralwasser und CapriSonne) zu erlauben. Aus unserer Sicht wäre bei einem Spiel gegen eine befreundete Fanszene, wie im DFB-Pokal, eine Aufhebung der Sektorentrennung denkbar, so dass die Fans sich über mehrere Verkaufsstände verteilen können. Die geschlossenen Tore Richtung Südtribüne sorgten auch nach Abpfiff für groβen Unmut und führten zur Streitigkeiten zwischen Sicherheitsdienst und Zuschauern. Auch hier stellt sich uns die Frage, ob es im Pokal sinnvoll und vor allem sicher sein kann, über 7.000 Zuschauer nach Spielende durch die vier kleinen Türen am Marathontor Ost hinaus zu leiten.

Daher haben wir die GmbH kontaktiert und hoffen auf zeitnahe Lösungen.

Positiv aufgefallen ist uns das neu installierte und hoffentlich effektivere Fangnetz. PRO Waldhof hatte bereits 2016 nach dem verlorenen Relegationsspiel gegen Lotte eine solche Lösung ins Spiel gebracht.

Neu ist unser Fantreff an der Tenniswand, der von vielen Fans spontan und direkt gut angenommen worden ist. Wir freuen uns sehr über die beeindruckende Akzeptanz und wollen das Projekt weiterführen. Bekanntermaßen hat es schon im Vorfeld große Unterstützung durch die Polizei und die Stadt Mannheim erfahren, für die wir nochmals herzlich danken. Zudem wollen wir uns bei den MitarbeiterInnen von GmbH und Verein bedanken, die uns geholfen haben erste Probleme beim Aufbau des Fantreffs zu lösen.