Beim 4-2 in Kirchheim brechen nicht nur sprichwörtlich alle Dämme

Hatte vor dem Spiel eine schwäbische Zeitung noch ausführlich von den Sicherheitsvorkehrungen rund um das Spiel berichtet, wurde man vor Ort positiv überrascht: Die Vorkehrungen bestanden nur aus zwei am Rande aufgestellten Bauzäunen, Ordner und Polizei waren zwar anwesend, verhielten sich aber ruhig im Hintergrund. Selbst als nach dem 3-2 die Bande der Beigersterung der SVW-Anhänger nicht mehr standhielt, wurde nicht panikartig eingegriffen, sondern man ließ die Fans die Angelegenheit selbst  regeln. Dazu durfte auch alles an mitgebrachten Fanutensilien mit ins Stadion, was heutzutage leider auch nicht mehr so selbstverständlich ist.

So sorgten sowohl Mannschaft als auch Fans für einen rundum gelungenen Nachmittag, welche sich nach einem Trainingsbesuch unter der Woche ausgesprochen hatten. Hier wurde von Seiten der Fans weiterhin die Unterstützung zugesagt, sofern diese auch auf dem Platz mit Einsatz und Kampfeswille gewürdigt werde. Dass es die gut 150 mitgereisten Blau-Schwarzen ernst meinten, zeigte sich schon beim Warmlaufen, wo schon die ersten Gesänge in Richtung Rasen geschmettert wurden. Die Mannschaft tat sich zwar lange schwer und so schien nach dem 0-2 schon jegliche Hoffnung aufgegeben, doch dann drehte sie innerhalb von nur 13 Minuten das Spiel in ein 4-2. Bleibt zu hoffen, dass es sich nicht nur um ein Strohfeuer handelt und Spieler sowie Fans ab sofort wieder gemeinsam für unseren SVW an einem Strang ziehen werden. Denn wie heißt es schon in dem SVW-Song aus den 1980ern: „Spieler, Fans und der Verein, wir wollen eine Einheit sein…“