Mitgliederversammlung wird auf das Frühjahr verschoben

Hallo PW-Mitglieder,

 

eigentlich seid ihr es gewohnt, dass wir gegen Jahresende zur Mitgliederversammlung einladen. Leider ist dies wegen Corona aktuell nicht möglich, auch weil wir weiterhin auf „reale“ Treffen setzen und eine Online-Veranstaltung vermeiden möchten. Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, die Mitgliederversammlung auf das Frühjahr 2021 zu verschieben und hoffen, dass die Lage dann ein reales Treffen in entsprechender Größenordnung wieder zulässt. Für Fragen und Anliegen stehen wir natürlich auch weiterhin über die auf der Homepage angegebenen Email-Adressen jeder Zeit zur Verfügung. Bleibt gesund!

 

Mit blau-schwarzen Grüßen

der PW-Vorstand

Am Mittwoch Hoodie-Verkauf im Spiegelschlöss`l

Hallo Waldhof-Fans,

leider ist es ja derzeit nicht möglich, die Spenden-Hoodies zu Gunsten des SV Waldhof Mannheim 07 e.V. bei Spielen unseres SVW zu verkaufen. Deshalb wird es am Mittwoch dem 28.10.2020, zwischen 19:07 und 22 Uhr die Möglichkeit geben, den Hoodie in den Größen S bis XXXL im legendären Spiegelschlöss’l auf dem Luzenberg (Spiegelfabrik 314, 68305 Mannheim) zu erwerben. Bitte beachtet beim Betreten der Lokalität die aktuellen Corona-Regelungen und das Hygienekonzept des Spiegelschlöss’l. Über weitere Kaufmöglichkeiten halten wir euch informiert.

Spenden-Hoodie geht in den Verkauf

Hallo Waldhöfer,

letzte Woche haben wir euch den Spenden-Hoodie vorgestellt, welcher in den nächsten Tagen auch in den Verkauf gehen wird. Da es sich hierbei um eine Spende an den SV Waldhof e.V. handelt, sollte die erste Kaufmöglichkeit bei einer Veranstaltung des e.V. sein. So werden wir am Sonntag beim Spiel der zweiten Mannschaft mit einem Stand im altehrwürdigen Schlammloch sein. Der Hoodie ist für 35 Euro in den Größen von S bis XXXL erhältlich. Natürlich wird der Hoodie ab dem Rostock-Heimspiel auch in unserer Fananlaufstelle unter Block G erhältlich sein.

Erstes Heimspiel gegen Viktoria Köln

Hallo Waldhöfer,

wie der SVW bekannt gab, wird das Spiel am heutigen Montag gegen Viktoria Köln vor bis zu 4.000 Zuschauern stattfinden können. Während die einen es wahrscheinlich gar nicht mehr abwarten können nach Monaten endlich wieder in ihr Wohnzimmer Carl-Benz-Stadion zurückzukehren, können sich andere mit den neuen Gegebenheiten, wie z.B. der fehlenden Stehplatzkultur, weniger anfreunden und haben teilweise schon angekündigt erstmal nicht ins Stadion zu gehen. Wir glauben, dass jeder seine eigene Art und Weise haben darf, um mit der ungewohnten Situation umzugehen und können nur für Verständnis für die jeweils andere Meinung werben. An alle die sich für einen Besuch entscheiden werden, können wir auch nur appellieren, dass sie die Chance auf eine regelmäßige Rückkehr ins Stadion auch als Chance akzeptieren und sich entsprechend an die neuen Maßnahmen anpassen. Für viele ist es das erste Spiel seit Monaten und es soll nach Möglichkeit auch nicht schon wieder das letzte sein. Deshalb sollte man auch Akzeptanz für die coronabedingten Neuerungen mitbringen. Dies bedeutet manchmal eben auch etwas mehr Zeit und Geduld.

Auch wird es an den Verpflegungsständen zur schnelleren Abwicklung lediglich ein eingeschränktes Angebot an Speisen und Getränken geben. So wird an den Ständen lediglich Bratwurst, Rindswurst und Feuerwurst mit Brötchen und Cola, Citro, Apfelschorle und Wasser angeboten.

Zu den aktuellen Maßnahmen gehört u.a. auch, dass sowohl PRO Waldhof, wie auch das Fanprojekt die jeweiligen Container am Montag nicht öffnen können. Solltet ihr Fragen oder Probleme haben, sind folgende Leute per Handy erreichbar :

Fanbeauftragter: Adrian 01512/3492661
Fanprojekt: Martin 0176/56859386 und Thomas 0176-56859384
PRO Waldhof: Sören 0172/8767773

Natürlich prüfen wir auch, die Container zukünftig wieder coronakonform öffnen zu können.

Spenden-Hoodie zugunsten des SV Waldhof Mannheim 07 e.V.

Beim Fanclubtreffen Mitte August war es u.a. der Wunsch vieler Fans, auch den e.V. zu unterstützen und so über die aktuell schwere Lage hinweg helfen zu können. Da die auf dem Treffen angeregte Dauerkarte für die U23 leider nicht umgesetzt werden konnte, wurde jetzt aus der Fanszene heraus ein Hoodie kreiert, welchen wir Euch pünktlich zum 90. Jahrestag von Otto Sifflings Debüt in der ersten Mannschaft des SVW (ein 2-1 Sieg bei den Hewwl) präsentieren wollen. Dieser wird in den nächsten Wochen für 35 Euro zugunsten des e.V. verkauft. Da Corona natürlich auch uns vor einige Probleme stellt, werden die Kaufmöglichkeiten und -zeiten separat bekannt gegeben.

Support your SV Waldhof Mannheim 07 e.V.

Ticketverkäufe gesellschaftlich ausgeglichen gestalten

Wie der SV Waldhof gestern bekannt gab, wird es für einen kleinen Kreis an Zuschauern möglich sein, das Pokalspiel gegen den SC Freiburg im Stadion zu verfolgen. Nimmt man die aktuelle Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg und die für die Geisterspiele erstellten Hygienekonzepte als Basis einer Schätzung, bleiben sicher nur sehr wenig ‚echte‘ Zuschauerplätze übrig. Diese Karten sollen nun zuallererst in Form von Tages-VIP-Karten angeboten werden, bevor dann die übrig gebliebenen Karten in der ersten Verkaufsphase für die letztjährigen Dauerkarteninhaber, Mitglieder und Herzbuwekarten-Inhaber freigeschaltet werden.

Auch wir wissen, dass die wenigen Karten die Nachfragen nicht annähernd befriedigen können. Selbst in den dunkelsten Oberliga-Jahren hätten sie nicht gereicht – bei letztjährig ca. 5000 verkauften Dauerkarten und einem Gegner aus der Bundesliga erst recht nicht. Es widerspricht aber unserer Vorstellung von Fußball und seiner gesellschaftlichen Verantwortung, wenn die Karten in erster Linie an das zahlungskräftige Publikumssegment gehen. Ein VIP-first-Prinzip sollte nicht zum Waldhof passen, passt nicht zum „Volkssport Fußball“ und ist auch mit den gern verwendeten Claims „Wir sind Waldhof“ und „Waldhof-Familie“ kaum vereinbar.

Mit der Coronapandemie ist der Konnex von Fußball und Gesellschaft deutlich geworden, aber damit vor allem auch, dass sich das Fußballgeschäft immer schneller und weiter von der es tragenden Basis entfernt. Gleichzeitig ist die aktuelle Krise in vielen der neu angestoßenen Diskussionen und Initiativen rund um die Entwicklung des Profifußballs aber auch als Chance erkannt worden, wieder zu mehr Bodenständigkeit und dem Erkennen der gesellschafltlichen Verantwortung zurückkehren zu können.

Wir fordern den SV Waldhof deshalb dazu auf, dieses Konzept noch einmal – und vor allem auch für zukünftige Spiele – zu überdenken und die Spiele möglichst allen gesellschaftlichen Schichten zugänglich zu machen. Eine sozial ausgewogene Vergabe der Plätze erscheint zwar auf den ersten Blick schwierig, sie ist aber symbolisch enorm wichtig, mit Blick auf aktuelle Entwicklungen im Fußball und der Gesellschaft eigentlich unumgänglich.

Für eine gemeinsame Ausarbeitung eines sozial gerechteren Konzeptes steht PRO Waldhof natürlich gerne zur Verfügung.

PRO Waldhof erörtert aktuelle Situation auf einem Fanclub-Treffen

Am Freitagabend trafen sich auf Einladung von PRO Waldhof zahlreiche SVW-Fanclubs im „Schlammloch“, um gemeinsam über die aktuelle Corona-Situation und eventuelle Rückkehr ins Stadion zu diskutieren (bedanken möchte sich PRO Waldhof bei der Harmonia Waldhof zur unproblematischen Bereitstellung des Platzes). Leider wurde nur wenige Tage vor dem Termin von den Gesundheitsministern des Bundes und der Länder verkündet, dass bis Oktober nicht mit einer Rückkehr von Zuschauern zu rechnen und auch dann eine Rückkehr in die Stadien mit sehr vielen Auflagen verbunden sei.

Deshalb war es das Ansinnen von PW sich mit dem Treffen ein Stimmungsbild der Fanclubs einzuholen und auch das vergangene Woche vom SVW vorgestellte Dauerkartenkonzept zu besprechen.

Zu Anfang mussten vom PW-Vorstand einige Missverständnisse ausgeräumt werden. So hatte bei einigen Fans der im Mannheimer Morgen veröffentlichte Bericht zum Dauerkartenkonzept suggeriert, dass PW in die Erstellung des Konzeptes mit eingebunden war oder zumindest mit PW abgestimmt worden ist. Hier wurde vom Vorstand klargestellt, dass PW zwar – auf Anfrage an die Geschäftsführung des SVW – das Konzept wenige Tage vor der Veröffentlichung zugesandt wurde, jedoch keine gemeinsame Ausarbeitung des Konzepts stattgefunden hat. Für eine Rückmeldung wollten wir das Stimmungsbild auf dem Fanclub-Treffen abwarten.

Im Laufe der Diskussion zu den Bedingungen eines Stadionbesuchs unter Corona-Auflagen wurde überraschend deutlich, dass sich etliche Fanclubs nicht vorstellen können, unter den aktuellen Einschränkungen als Fanclub im Stadion aufzutreten. Zu sehr würde sich die bisher gelebte Stehplatz- und Fankultur mit dem Ausleben der Emotionen von dem unterscheiden, was die Pandemie derzeit zulässt. Dabei war der Grundtenor aber, dass es natürlich jedem Fanclubmitglied selbst überlassen ist, ob man trotzdem ins Stadion geht oder nicht. Auch wurde festgehalten, dass es zu respektieren gilt, wenn sich komplette Gruppen oder Fanclubs erst einmal gegen einen Stadionbesuch entscheiden. Auch uns ist bewusst, dass eine Pandemie wie Corona und die gelebte Stehplatzkultur auf der Otto-Siffling-Tribüne nicht miteinander vereinbar sind. Fußball auf der OST bedeutet mehr als „nur“ ein Spiel zu schauen, hier gehört der meist enge Kontakt zu anderen Fans und Gesänge während des Spiels einfach dazu, also alles was man aktuell eben nicht machen sollte.

Dass die Behörden Spiele mit Zuschauern aber nur genehmigen, wenn die Abstandsregeln eingehalten werden und dies von Spiel zu Spiel so bleibt, wurde vom PW-Vorstand betont.

Positiv aufgenommen wurde das Konzept des SVW mit Berücksichtigung von Dauerkartenbesitzern und Mitgliedern.

Folgende offene Punkte kamen auf, welche das PW-Team beim nächsten Treffen mit der Geschäftsführung der GmbH bzw. mit dem Präsidium des e.V. besprechen soll:

  • Gibt es Überlegungen, dass auch wieder Zuschauer beim Training zuschauen und das Gelände am Alsenweg betreten dürfen?
  • Die OST muss ab dem Zeitpunkt der Rückkehr zum Vor-Corona-Zustand wieder die gewohnte OST sein. Hier wurde es vom PW-Vorstand positiv zur Kenntnis genommen, dass es die OST-Karten zum gleichen Preis wie 19/20 geben soll. Wir hoffen natürlich bei den sogenannten „dynamischen Ticketpreisen“, dass dies dann nicht immer zum Höchstsatz geschieht.
  • Generell steht die Fanszene einem Stadionbesuch unter den Corona-Auflagen sehr kritisch gegenüber.

PS: In der Regel ist es immer im Sinne von PW solche Treffen offen und für jeden Fan zugänglich abzuhalten, ob in einem Fanclub organisiert oder nicht. Da aber Corona seinen Schatten auch über diese Veranstaltung geworfen hat und Regeln zu maximalen Teilnehmern und Nachverfolgung einzuhalten waren, mussten wir uns schweren Herzens für die Vertreter der Fanclubs entscheiden. Auch uns ist dies nicht leicht gefallen, in Coronazeiten aber anders nicht umsetzbar.

Kein PW-Testspiel zur Saison 2020/2021

Liebe PRO Waldhof-Mitglieder und Waldhof-Fans,

aus den vergangenen Jahren seid ihr es gewohnt, dass die neue Saison mit dem ersten Testspiel, durchgeführt von PRO Waldhof e.V., am Schlammloch beginnt. Das Recht zur Durchführung dieser Partie ist jedoch Teil einer Vereinbarung zwischen PW und der Spielbetriebs-GmbH, welche zwar Ende Juni ausgelaufen ist doch aktuell neu verhandelt wird.

Aufgrund der Corona-Pandemie sind die Umstände in diesem Sommer jedoch ohnehin andere, so dass sich der PW-Vorstand ohnehin entschieden hätte, freiwillig auf die Organisation des Testspiels in diesem Jahr zu verzichten.

Zum einen möchten wir weder die Gesundheit von Fans und sportlichen Akteuren gefährden, zum anderen wären die Umstände der Organisation und Durchführung derart unpassend, dass sie dem traditionell typischen Charakter des gemütlichen Miteinander am Schlammloch nicht gerecht werden würde. Darüber hinaus befindet sich der SV Waldhof in einer herausfordernden Situation und vielleicht können wir mit dem Überlassen der Partie dem SVW ein Stück weit helfen.

Im Sommer 2021 können wir uns dann hoffentlich wieder im gewohnt traditionellen Rahmen zusammenfinden, so wie es eben zu unserem SV Waldhof passt.

Bis bald,

euer PRO-Waldhof Team

Die Wurzeln unseres Sportvereins bewahren!

Liebe Waldhöferinnen, liebe Waldhöfer,

wie ihr sicher schon der Presse entnommen habt, soll die Spiegelfabrik auf dem Luzenberg geschlossen werden. Das hat in erster Linie für die bisher dort Beschäftigten und für die Anwohner direkte Auswirkungen. Wir verweisen diesbezüglich auf die sehr gute Stellungnahme der Bürgerinitiative Waldhof-West ‚Alter Waldhof‘.

Das Fabrikgelände „der Spiggl“ samt unmittelbarer Umgebung umfasst bekanntlich einige historische Orte, die in der Geschichte des SV Waldhof Mannheim 07 e.V. eine bedeutende Rolle gespielt haben. So die erste Spielstätte unseres Vereins an der Altrheinstraße (das sogenannte „Schlammloch“), die Spiegelsiedlung auf dem Luzenberg und die mittlerweile zugewucherte Freifläche hinter der Waldhof-Schule, wo sich einst die zweite Spielstätte unseres Vereins befand (der sogenannte „Sandacker“).

Im Zuge der bedauerlichen Schließung der Fabrik werden wir sehr genau im Auge behalten, wie die Stadt Mannheim mit dem frei werdenden Fabrikgelände samt Umgebung umgehen wird und dabei für den Erhalt bzw.
die Wiederbelebung der für unsere Vereinsgeschichte so bedeutenden Orte einstehen. Zu gegebenem Zeitpunkt melden wir uns diesbezüglich konkreter zu Wort.

Haltet euren Club in Ehren, dass er blühet fort!

PRO Waldhof e.V Im Juli 2020

Rassismusdebatte darf nicht für restriktive Sicherheitspolitik instrumentalisiert werden.

Baden-Württembergische Fanorganisationen reagieren auf Aussage des Innenministers Strobl

Für uns ist es leider nichts Neues, dass sich im Vorfeld der alljährlichen Innenministerkonferenz (IMK) einzelne Innenminister zu Wort melden und ihre Ideen und Forderungen restriktiver Sicherheitspolitik formulieren – bevorzugt in Bezug zum Fußball und seinen Fans. In diesem Kontext werden wiederkehrend Forderungen nach personalisierten Eintrittskarten laut, auf die ebenso regelmäßig von Fanorganisationen – sowohl öffentlich als auch in Gesprächen – reagiert wird. Gebetsmühlenartig erklären wir seit Jahren, warum personalisierte Eintrittskarten nicht zielführend sind, welche Probleme sich im Hinblick auf Datenschutz ergeben würden und dass solche Maßnahmen eine pauschale Kriminalisierung von Fußballfans darstellen.

Im Vorfeld der IMK zwischen dem 17. und 19. Juni in Erfurt hat der Baden-Württembergische Innenminister Strobl die oben beschriebene „Tradition“ fortgesetzt. Dieses Mal versucht er personalisierte Eintrittskarten in die aktuelle gesellschaftliche Debatte über Rassismus in unserer Gesellschaft einzubetten. Zunächst stellt er gegenüber der Deutschen Presse Agentur treffend fest: „Es ist absolut inakzeptabel, wenn bei Fußballspielen Rassismus offen zutage tritt, wenn völlig unschuldige Menschen traktiert werden, nur weil sie anderer Herkunft oder Hautfarbe sind“. Diese Aussage unterstützen wir ausdrücklich. Dann verbindet er diese wichtige Botschaft jedoch mit personalisierten Eintrittskarten und suggeriert eine bessere Strafverfolgung, die mit diesem Mittel faktisch nicht gegeben ist.

Wir lehnen die Instrumentalisierung der dringend notwendigen und angezeigten Debatte über Rassismus in unserer Gesellschaft für restriktive Sicherheitsmaßnahmen entschieden ab. Rassismus wird nicht dadurch bekämpft, indem man den bereits sehr ausgeprägten Sicherheitsapparat im Fußball weiter ausbaut und damit erneut tausende Fußballfans pauschal unter Verdacht stellt sowie deren Freiheitsrechte einschränkt.

Wir alle sind – im Fußball und darüber hinaus – aufgefordert, uns aktiv gegen Rassismus und rassistische Einstellung einzusetzen. Wir machen das im Fußball seit geraumer Zeit: Durch Information, zivilgesellschaftliches Engagement, eindeutige Positionierungen in unseren Satzungen, Selbstregulation in den Fanszenen sowie durch etliche Veranstaltungen und Initiativen gegen Rassismus und Diskriminierung im Fußball, wie z. B.

  • Wanderausstellungen i. V. m. selbst organisierten Vortragsreihen und Workshops wie „Tatort Stadion“ (Diskriminierung im Fußball), „Kicker, Kämpfer und Legenden“ (Juden im deutschen Fußball) und „fan.tastic females – football her story“ (Frauen im Fußball);
  • Projekte und Initiativen für und mit Geflüchteten (z. B. lokale Fußball-Begegnungsprojekte, Spendenaktion „Second Fan Shirt“ und weitere Spendensammlungen);
  • Förderung der Erinnerungsarbeit zur Aufarbeitung des Fußballs im Nationalsozialismus;
  • die Herstellung von Merchandise-Artikeln und Präsentation von Spruchbändern mit klaren Botschaften gegen Rassismus und Diskriminierung.

Ein solches Engagement darf selbstredend nicht aufhören und es gibt auch im Fußball noch Vieles zu tun. Statt symbolpolitisch personalisierte Eintrittskarten zu fordern, sollte die Politik sich überlegen, wie sie z. B. eindeutige Positionierungen gegen rechte Personen stärken kann, statt – wie zuletzt in Freiburg –unverhältnismäßige und persönlich demütigende Polizeikontrollen in Reaktion auf solche Statements stillschweigend hinzunehmen.

Wir fordern Innenminister Strobel dringend dazu auf, seine Aussage zu überdenken und Fußballfans in ihrem Engagement zu unterstützen, anstatt diese erneut unter Pauschalverdacht zu stellen und zu kriminalisieren.

In einer Zeit, in der tausende Menschen auf die Straße gehen, um gegen Rassismus und Polizeigewalt zu demonstrieren, ist das Fingerzeigen auf Fußballfans von Thomas Strobl schwer zu ertragender Populismus.

PRO Waldhof e. V.    Supporters Karlsruhe 1986 e. V.   Supporters Crew Freiburg e. V.