Comeback des Alsenweg-Pokals

Hallo Waldhof-Fans,

nach dem letzten Fanhallenturnier 2016 wollen wir dieses Jahr den sportlichen Wettstreit unter den Fanclubs wieder aufnehmen und dem Alsenweg-Pokal neues Leben einhauchen. Hier geht ein großes Dankeschön an den Fanclub Dirty Dicks für sein Engagement. Gespielt werden soll am 03.12.2022 ab ca. 11 Uhr „beim Pradt“, sprich, im Soccer-Center neben dem Carl-Benz-Stadion. Der Spielplan und die Länge des Turniers ist natürlich abhängig von der Anzahl der angemeldeten Mannschaft, ein Ende ist aber gegen 16 Uhr geplant.

Gespielt wird mit jeweils vier Feldspieler/innen und einem Torwart sowie fliegendem Wechsel mit den Auswechselspielern. Die Antrittsprämie liegt bei 50,- Euro pro Team und dient ausschließlich der Finanzierung des Turniers. Wichtig: In erster Linie ist dieses Turnier für die offiziell bei PW gemeldeten Fanclubs gedacht. Sollte es zu Anmeldungen von Mannschaften kommen, die dieses Kriterium nicht erfüllen, wird der PW-Vorstand für diese Teams die Teilnahmemöglichkeit einzeln prüfen. Das Hauptkriterium wird hierbei sein, dass die Mannschaft einen klaren Waldhofbezug haben soll.

Anmelden könnt ihr euch bis zum 18.11. bei dennis.sandhoefer@pro-waldhof.de. Über einen genaueren Ablauf des Turniers werden wir dann zeitnah informieren.

Sport oder Politik? Was steckt hinter den Investitionen in den Fußball?

Im November 2022 findet die stark umstrittene Fußball-Weltmeisterschaft in Katar statt. Neben der Menschenrechtslage in Katar spielten in der Diskussion um die Fußball-WM 2022 auch immer wieder die Arbeitsbedingungen für Wanderarbeiter eine zentrale Rolle. Weniger Aufmerksamkeit wurde jedoch den politischen Überlegungen geschenkt, die Katar mit der Fußball-WM, seinen Investitionen in den europäischen Fußball und in den Sport allgemein verfolgt.

Auch andere autokratische Staaten wie China, Saudi-Arabien oder die Vereinigten Arabischen Emirate investieren Milliardensummen in den Sport – insbesondere in den Fußball in Europa.

©Markus Ulmer

Doch welche Ziele und Interessen verfolgen diese Staaten damit?

Welche politischen Überlegungen stecken hinter den Investitionen? Wer sind die Adressaten und welchen Vorteil verspricht man sich davon? Wer profitiert von den Investitionen und wie?

In Kooperation mit dem Fritz Erler Forum der Friedrich Ebert Stiftung wird es am Mittwoch 5. Oktober um 18:30 Uhr im Gewerkschaftshaus (Hans-Böckler-Str. 1, 68161 Mannheim) eine Veranstaltung zu diesem Thema geben.

Mit unseren Gästen und Teilnehmenden wollen wir diese und weitere Fragen diskutieren und Aspekte beleuchten, die über die Ausrichtung der Fußball-WM hinausgehen.

Anmeldung (dient der besseren Planung) und Programm findet ihr unter https://www.fes.de/lnk/2022-10-05-fussball-sportoderpolitik

Natürlich kann die Veranstaltung auch spontan besucht werden. Wir freuen uns auf euer Kommen.

Wie aus „Spieler, Fans und der Verein – wir wollen eine Einheit sein!“ das stark belastete Verhältnis zwischen SVW und der organisierten Fanszene wurde

Seit einigen Jahren gilt das Verhältnis zwischen der Geschäftsführung und Teilen der Fanszene als belastet, wobei einige Aktionen in diesem Konflikt bei Außenstehenden für einige Fragezeichen sorgten. Da wir seit jeher ein vertrauensvolles Verhältnis zum SV Waldhof (SVW) anstreben und keine Internas der Öffentlichkeit preisgeben wollten, äußerten wir uns sehr lange nicht öffentlich zu den Hintergründen dieser Entwicklung. Inzwischen haben wir verstanden, dass wir euch bisher zu wenig informiert haben und ihr daher auch gar nicht wissen könnt, worin dieser Konflikt besteht. Wir möchten euch nun über die Hintergründe des Konflikts informieren. Wichtig ist uns zu betonen, dass dies eine seit Jahren andauernde Entwicklung ist und man den komplexen Sachverhalt in seiner ganzen Tiefe nur schwer in einem Text darlegen kann, weshalb verschiedene Themen in diesem Zusammenhang nicht ausgeführt werden können (z.B. das Choreoverbot beim Spiel gegen Halle (vgl. Stellungnahme vom 13.10.2019)). Genauso konnten wir die angesprochenen Themen nicht bis ins kleinste Detail beleuchten, weshalb Verweise auf tiefergehende Ausführungen in der Vergangenheit eingebaut wurden.

Auch wenn das erste Thema dabei ein Thema ist, welches wir in der Kommunikation nach außen nach über vier Jahren eigentlich nicht mehr aufgreifen möchten, müssen wir uns im Sinne der Transparenz auch zu den Geschehnissen im Nachgang des Relegationsspiels gegen Uerdingen äußern. Als erste Reaktion darauf hat sich PW von den Vorkommnissen distanziert und die Ultras Mannheim 1999 (UM99) umgehend aus dem Fandachverband ausgeschlossen (vgl. Stellungnahme vom 28.05.2018). Erst nach über einem Jahr hat man die UM99 wieder als offiziellen Fanclub aufgenommen, da ein ernsthaftes Interesse an der Aufarbeitung deutlich wurde. Indikatoren hierfür waren insbesondere die Gespräche, die die UM99 mit diversen Fanclubs gesucht haben, das kommentarlose Akzeptieren jeder gruppenbezogenen Strafe (z.B. der Entfernung der Container im Stadion) und die Teilübernahme der DFB-Strafe (18.750€). Darüber hinaus gestanden sich bereits am 31.08.2018 bei einem der Treffen zur Aufarbeitung von Uerdingen GmbH- und Fanvertreter wechselseitig Fehler ein, und die Gesprächsteilnehmer beschlossen, zukünftig an einem Strang zu ziehen (vgl. u.a. die Stellungnahme vom 31.08.2018). Infolgedessen hat man, wie bereits vorher auf Bitten von Markus Kompp vereinbart, weiterhin zu weiteren Schritten der Aufarbeitung geschwiegen, um laufende Verhandlungen mit dem DFB nicht zu beeinflussen – selbst als Markus Kompp beiläufig verbreitet hat, dass er nach dem Spiel bei PW „keinen Ansprechpartner mehr gehabt“ hätte (vgl. DoppelPass on Air, 03.10.2018, t: 27min10), und PW dadurch zu Unrecht zur Zielscheibe der Kritik vieler Fans geworden ist. Daneben wurde anstatt wie beschlossen den Weg der Aufarbeitung gemeinsamen zu gehen, PW von den Gesprächen mit den Sicherheitspartnern entfernt und so der Möglichkeit zur weiteren Unterstützung der Aufarbeitung beraubt. Als Grund hierfür wurde seitens Markus Kompp vorgeschoben, dass von Sicherheitspartnern eine PW-Teilnahme unerwünscht sei. Bei einem Besprechungstermin zwischen den Sicherheitspartnern, der GmbH und PW am 26.06.2019 wurde jedoch klar, dass dies nicht der Wunsch der Sicherheitspartner war.

Jedes Unterstützungsangebot wurde im Nachgang von Uerdingen abgelehnt. Beispielhaft sei hier die Entwicklung des neuen Sicherheitskonzepts genannt. Kündigte Markus Kompp im DoPa-Interview vom 03.10.2018 noch eine Einbeziehung von PW an („[…] PW muss ins Konzept eingebunden werden, da es nur gemeinsam geht.“), war daraufhin keine Rede mehr davon. Stattdessen bekam man das finalisierte Konzept am 14.01.2019 mit den abschließenden Worten „Daher war auch nie eine aktive gemeinsame Ausarbeitung der Konzeption zwischen uns und euch angedacht“ vom damaligen Sicherheitsbeauftragten vorgesetzt (vgl. Stellungnahme vom 25.01.2019). Anstatt also unsere Innensicht und Expertise, welche in der Vergangenheit auch von den Sicherheitspartnern in Anspruch genommen wurde (vgl. Agenda07), mit in das Konzept einfließen zu lassen, hat man lieber die Chance verstreichen lassen, die Fanszene bei zum Teil sicher auch kritischen Themen mit ins Boot zu holen und so für mehr Akzeptanz zu werben. Zusammenfassend wurde innerhalb eines Jahres deutlich, dass eine Zusammenarbeit mit PW nicht erwünscht ist bzw. die Kooperation sich darauf zu beschränken habe, die ohne Rücksprache getroffenen Entscheidungen unkritisch in die Fanszene zu kommunizieren, ganz unabhängig davon, wie weit am Thema vorbei diese sind.

Als Nächstes möchten wir aufgrund der Aktualität erneut auf die Vereinbarung zwischen PW und der GmbH eingehen. Dieser, schon mehrere Jahre bestehende Kooperationsvertrag wurde im Jahr 2019 einseitig von Markus Kompp aufgekündigt. Seitdem verhandelten drei verschiedene PW-Vorstände über vier Jahre hinweg diesen Kooperationsvertrag aus. Wie der Stellungnahme vom 21.07.2022 zu entnehmen ist, blieben hierbei auch verschiedene Mediatoren trotz hohen Engagements erfolglos.

Um ein konkretes Beispiel der Probleme bei den Verhandlungen zu nennen, möchten wir die Thematik rund um die Vergabepraxis von Stadionverboten beschreiben. Hierbei geht es uns als Fandachverband nicht darum, Stadionverbote zu verhindern, auch wenn wir diesen grundsätzlich sehr kritisch gegenüberstehen. Vielmehr geht es darum, einen geordneten und fairen Prozess zu definieren. Da ein Stadionverbot bereits bei der Eröffnung eines Ermittlungsverfahrens ausgesprochen werden kann, ist uns hier im Sinne der Unschuldsvermutung z.B. ein Anhörungsrecht vor der Vergabe wichtig. So wurde in Zusammenarbeit mit dem Fanprojekt und orientiert an der DFB-Richtlinie zur Vergabe von Stadionverboten von uns ein Konzept ausgearbeitet, das ein Anhörungsrecht und den Einbezug einer Stadionverbotskommission mit Beteiligung des Fanprojekts beinhaltet. Dieses Konzept wurde seitens Markus Kompp mit der Begründung abgelehnt, dass die DFB-Richtlinie dies nicht zulasse. Da solche Konzepte bereits bei anderen Profivereinen bestehen, wurde unsererseits Kontakt zur „Expertengruppe Stadionverbot“ des DFB aufgenommen, um unser Konzept bewerten zu lassen. Als Ergebnis wurde das Konzept als zulässig bewertet und erst nach dieser Bestätigung begründete Markus Kompp die ablehnende Haltung mit der Wahrheit, dass er das so nicht wolle. Ein Angebot der Expertengruppe, an den Verhandlungen teilzunehmen und für Rückfragen zur Verfügung zu stehen, blieb von der GmbH unbeantwortet.

Der letztendlich ausschlaggebende Grund für die Beendigung der Verhandlungen zur Vereinbarung war, wie bereits erwähnt, die im Oktober 2021 erhaltene, gegen Absprachen veränderte, neue Version der Vereinbarung. Obwohl aus unserer Sicht die rote Linie hier bereits (erneut) überschritten war, wurde das Thema bei einem Treffen mit unserem Fanbeauftragten erneut thematisiert. Dieser betonte, dass die Änderungen rein formeller Art seien, woraufhin wir in einer E-Mail sieben nachträgliche Eingriffe aufgeführt haben, die unserer Meinung nach mehr als nur formelle Änderungen darstellen. So wurde z.B. der Prozess zur Vergabe von Tickets bei Spielen mit Vollauslastung kommentarlos auf einen älteren Stand zurückgesetzt. Selbst vermeintliche Lappalien wie das Bestehen auf ein Zitatrecht unsererseits bei gemeinsamen Pressemitteilungen wurden seitens der Geschäftsführung in der letzten Fassung wieder entfernt. Diese E-Mail ist bis heute unbeantwortet.

In all den Gesprächen, die in diesen vier Jahren stattfanden, wurde mehrfach deutlich, dass man das Potential eines vertrauensvollen Verhältnisses mit der eigenen Fanszene nicht zu sehen scheint. Die Fanszene soll mit Regeln und Verboten kontrolliert werden, anstatt sich über die Probleme auszutauschen und gemeinsame Lösungswege zu finden. Zu Zeiten eines besseren Verhältnisses hat unsere gesamte Fanszene gezeigt, was sie zu leisten im Stande ist. Beispielhaft seien hier das Alsenwegprojekt, die „Saufen für …“-Aktionen oder auch die Kompensation bezüglich der Position zur Eingliederung der chinesischen U23 in die Regionalliga Südwest genannt. Wertschätzung lässt sich nicht einfordern. Aber sie lässt sich immer erkennen. Hinweise auf die aktuelle Wertschätzung der aktiven Fanszene durch die GmbH sehen wir zum Beispiel in Form von einem Preisaufschlag für Auswärtstickets oder dem stetig anwachsenden Preisunterschied zwischen den Stehplätzen auf der Otto-Siffling-Tribüne und den Stehplätzen in den Eckblöcken. Durch diese Preisunterschiede drohen zukünftig noch mehr jüngere und/oder nicht allzu zahlungskräftige Fans den Anschluss an eine vereinte Fankurve zu verlieren (vgl. Stellungnahme zum Dauerkartenverkauf 2019/2020). Darüber hinaus bekommt man Fragen gestellt, was PW denn eigentliche mache oder warum man nicht mal den Alsenweg kehre. Dieser Form der Wertschätzung setzte die Aussage „Wir brauchen die nicht!“ unseres Geschäftsführers zu Präsidiumsmitgliedern die Krone auf. Anstatt also gemeinsam an einem Strang zu ziehen, besteht eine Erwartungshaltung von oben herab, dass die eigenen Fans jedwede Entscheidung mitzutragen haben. Völlig außer Acht gelassen bleibt, dass eine Fanszene durch Einbezug und in transparentem Dialog sicher einfacher abzuholen wäre als per stumpfer Mitteilung von Ergebnissen oder Aufforderungen. Ebenfalls außerhalb der Vorstellungskraft der Verantwortlichen scheint zu sein, dass der Einfluss eines Fandachverbandes auf die angeschlossenen Gruppen nicht uneingeschränkt ist. Genauso wenig wie ein Verein erfolgreich von oben herab mit der Fanszene kommunizieren kann, kann das ein Fandachverband mit den angeschlossenen Fanclubs – erst Recht nicht bei steigendem Unmut (selbst wenn wir sicher nicht mit allem einverstanden sind, was von der Tribüne bzw. aus den Fanclubs kommt). (Siehe dazu die Ausführungen unseres damaligen Vorstands bereits 2019 bei der Mitgliederversammlung: Dokumentation der Rede vom 25.11.2019.) Grundsätzlich lässt sich hier festhalten, dass eine Fanszene, welche sich nicht entfremdet fühlt, sicher mehr bewegen kann. Im Gesamten verfestigt sich leider der Eindruck, dass man auf der OST als Stimmungsdienstleister willkommen ist, mehr jedoch nicht. Wir alle haben weiterhin Bock auf erfolgreichen Fußball, dennoch sollten wir alle als Anhänger eines Vereins mit einer Vergangenheit wie unserer die Entscheidungen der Verantwortlichen stets kritisch begleiten, um erneute Abstürze wie in der Vergangenheit zu verhindern. Dass ein Zusammenarbeiten und ein konstruktiver Dialog auch im Profifußball möglich ist, zeigen andere Standorte in Deutschland Woche für Woche.

Haltet euren Club in Ehren, dass er blühet fort!

Keine Tageskasse in Neuenheim(?)

FV Elztal, SG Horrenberg, FC Zuzenhausen, FV Lauda. Um nur mal einige Vereine aus den letzten BFV-Pokalrunden zu nennen, die uns als freundliche Gastgeber empfingen und selbstverständlich keinerlei Probleme mit uns Waldhof-Fans hatten. Zahlreiche andere Gastgeber aus vorigen und auch aktuellen Pokalrunden könnten wir aufzählen.
Welche „Sicherheitsgründe“ dem ASC Neuenheim und der Polizei einfallen, keine Tageskasse, sondern nur Vorverkauf zuzulassen, ist rational nicht nachvollziehbar. Nicht nachvollziehbar ist dann für uns auch, dass es beim morgigen Heimspiel offensichtlich keine Möglichkeit geben wird Karten zu erwerben. Wahrscheinlich können das auch unsere bisherigen Gastgeber nicht verstehen. Zumindest wir nicht, und würden uns daher freuen, dies nochmals zugunsten fanfreundlicherer Bedingungen zu überdenken.

Ein Stadion für alle und in der Stadt!

Mitte Juli haben sich der Oberbürgermeister der Stadt Mannheim, Peter Kurz, und Vertreter des SV Waldhof zum Austausch über das Stadionthema getroffen. In Folge dieses Spitzengesprächs wird nun eine „Task Force Stadion“ errichtet, in der Oberbürgermeister Peter Kurz, weitere Vertreter der Stadt sowie seitens des SV Waldhof Vereinspräsident Bernd Beetz, GmbH-Geschäftsführer Markus Kompp und GmbH-Aufsichtsratsvorsitzender Christian Beetz die weiteren Schritte diskutieren. Die Errichtung dieses Gremiums begrüßen wir, wollen aber an dieser Stelle betonen, dass die Perspektive der Fans einbezogen werden sollte, damit ein umgebautes CBS oder komplett neu gebautes Stadion in der Breite gut angenommen wird. Hier gehts zu unserer Stellungnahme.

Einweihung Walter-Pradt-Tribüne

Hallo Waldhof-Fans,

es ist so weit: Am Sonntag beim Pokalspiel gegen Holstein Kiel wird dem Beschluss der Mitgliederversammlung nachgekommen und die Südtribüne offiziell in Walter-Pradt-Tribüne umbenannt.

Hierzu möchten wir euch auf Folgendes hinweisen: Seid bitte schon pünktlich ca. 30 Minuten vor Spielbeginn auf euren Plätzen und wohnt von diesen aus der Einweihung zu Ehren unseres ehemaligen Torhüters, Trainers (erste und zweite Mannschaft), Co- und Torwarttrainers, Geschäftsführers und Fanbeauftragten bei.

Passend zur Walter-Pradt-Tribüne wird es ab Sonntag auch einen Walter-Pradt-Schal bei uns in der Fananlaufstelle zu erwerben geben. Leider wird am Sonntag die Auflage durch Lieferprobleme noch sehr begrenzt sein, es wird aber für die nächsten Spiele eine Nachlieferung geben. Hierbei handelt es sich um einen Seidenschal mit jeweils unterschiedlich gestalteten Vorder- und Rückseiten, natürlich in den Vereinsfarben. Kostenpunkt für das gute Stück ist 12 Euro. Schaut also vorbei und lasst uns alle gemeinsam unsere Legende Walter Pradt in Ehren halten.

Stimmung und bunte Bilder gerne, Teilhabe und Mitsprache nein danke

Hallo Waldhof-Fans,

Wir erhalten aktuell Anfragen, warum wir als PRO Waldhof nicht mehr das Saisoneröffnungsspiel inklusive der Mannschaftsvorstellung durchführen. Da dieses Spiel stets ein Teil einer funktionierenden Kooperation zwischen SV Waldhof und der aktiven Fanszene war, möchten wir euch nun über eine grundsätzlich enttäuschende Entwicklung informieren.

Wie der Pressemitteilung des SV Waldhof vom 2.7.2020 bereits zu entnehmen war, fanden auf Initiative des CEG-Vorsitzenden Hans-Jürgen Pohl mehrere Gesprächstermine zwischen dem SV Waldhof Mannheim 07 (SVW) und PRO Waldhof (PW) statt. Ziel war dabei insbesondere die Fortführung des bereits mehr als zehn Jahre bestehenden Kooperationsvertrags zwischen PW und dem SVW. Kernpunkte dieser Vereinbarung waren das Namenssponsoring der „Otto-Siffling-Tribüne“, das erste Saison-Testspiel im Schlammloch oder auch Detailregelungen zu den DFB-Richtlinien bzgl. der Vergabepraxis bei Stadionverboten sowie weitere fanpolitisch wichtige Punkte.

Nach einem sehr mühsamen und langwierigen Abstimmungsprozess konnten sich beim letzten Treffen am 10.09.2020, also vor bald zwei Jahren, die Verhandlungsteilnehmer dank des ausdauernden Engagements von Hans-Jürgen Pohl und Mike Schüssler (ebenfalls CEG) auf eine für alle Seiten tragbare Vereinbarung einigen, der alle Parteien vor Ort, auch Markus Kompp, zugestimmt haben.

Obwohl der GmbH bereits seit Anfang November 2020 diese gemeinsam erarbeitete Fassung des Kooperationsvertrags unterschrieben von PRO Waldhof vorlag, wurde sie bis heute seitens der GmbH nicht unterzeichnet. Als ein vermeintlicher Grund wurde uns hierbei u.a. die Spendenpulli-Aktion vorgehalten, da der Erlös in Höhe von Rund 6.000 Euro nur für den e.V. bestimmt war.

Den jüngsten Vermittlungsversuch initiierte das Aufsichtsratsmitglied Fabian Schumacher im Frühjahr des letzten Jahres. Am Ende dieses Vermittlungsversuchs erreichte uns nun wieder eine Neufassung des Vertrags, die wir nicht unterschreiben können, da unabgesprochen längst finalisierte Passagen abgeändert wurden. Wir sind nicht mehr bereit, wieder Änderungen von bereits Vereinbartem, Hinhaltetaktiken oder sonstige taktische Manöver hinzunehmen.

Der Kooperationsvertrag galt stets als bewährte Basis für die Zusammenarbeit von PW und SVW. Gerade in der gegenwärtigen Situation eines stark belasteten Verhältnisses zwischen organisierten Fans und der Spielbetriebs GmbH bedürfte es aus unserer Sicht einer solchen Vereinbarung als Grundlage, auf der wir Schritt für Schritt in einem neuen Vertrauensverhältnis zusammenfinden. Durch das Agieren der GmbH rund um die Mediationsgespräche und den Kooperationsvertrag wurden die Bemühungen hierfür leider zunichte gemacht und das Verhältnis zwischen organisierten Fans und GmbH weiter belastet. Was das genau für die ehrenamtliche Fanarbeit beim SVW bedeutet bleibt abzuwarten. Klar ist aber, dass wir uns nicht zurückziehen werden, sondern auch weiterhin unseren SV Waldhof kritisch konstruktiv begleiten werden.

Ausdrücklich bedanken möchten wir uns bei den Waldhöfern, die sich leidenschaftlich für die Fans und den Verein eingesetzt haben. Unser Dank gilt Herrn Pohl und Herrn Schüssler, sowie den Aufsichtsratsmitgliedern Gutzeit, Schmidt und Schumacher.

110 Jahre Otto Siffling

Am dritten August vor 110 Jahren wurde in der Hubenstraße 18 eine Waldhoflegende geboren: Otto Siffling. Zur Erinnerung an diesen Tag legen wir ein T-Shirt neu auf, das wir vor zehn Jahren zum 100sten Geburtstag von „Holz“ entworfen haben und das in der 110er-Fassung gleichermaßen Otto Siffling ehrt und uns daran erinnert, dass er seit der Zeit der Erstauflage des Shirts unserer Fantribüne den klangvollen Namen gibt.

Das T-Shirt ist bei Heimspielen im PW-Container (solang der Vorrat reicht) für 15 Euro zu bekommen. Der Verkaufserlöst fließt vollumfänglich unserem geplanten Fantreff Waldhof Baracke zu.

Zwei heiße Tage auf dem Taunusplatz

Nach zwei Jahren Corona-Pause konnte am vergangenen Wochenende bei Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen endlich wieder das Stadtteilfest Waldhof stattfinden. Auch wenn nur vier Wochen Planung Zeit war, konnten verschiedene Vereine und Organisationen wieder einen bunten Mix aus Getränken, Speisen, Unterhaltung oder Mitmachtaktionen auf dem neugestalteten Taunusplatz anbieten. PW war dabei mit einem Merchandise-Stand und der vom Fanprojekt zur Verfügung gestellten Torwand vertreten. Hier durfte sich jeder „fer umme“ im bekannten Modus – drei unten, drei oben – in seiner Treffsicherheit versuchen und hatte damit die Chance, unter die jeweils drei Tagesbesten zu kommen und Gutscheine von jeweils 30, 20 und 10 Euro aus dem SVW-Fanshop zu gewinnen. Natürlich gab es daneben auch Trostpreise für die nicht so erfolgreichen Schützen.

Wir danken dem Kulturverein Waldhof für die zwar kurzfristige, aber gelungene Organisation und natürlich auch allen Helfern am PW-Stand. Bleibt zu hoffen, dass das Stadtteilfest wieder fester Bestandteil im jährlichen Terminkalender werden kann.

PRO Waldhof zieht Mitgliedsbeitrag der Saison 2021/22 ein

PRO Waldhof wird am Mittwoch, den 08. Juni 2022, den Mitgliedsbeitrag für die Saison 2021/2022 einziehen. Dieser beträgt wie gewohnt 20,- Euro (Kinder zwischen 7-14 Jahren nur 5,- Euro).

Der Betrag ist eine wichtige Säule für die aktive Fanarbeit des SV Waldhof Mannheim und ermöglicht PRO Waldhof, fanorientierte Aktionen zu finanzieren. Der automatisierte Bankeinzug erfolgt mittels IBAN und BIC-Zahlen, da Lastschriftverfahren mittlerweile über dieses europäische Verfahren abgewickelt werden.
In den letzten Jahren hat sich die Anzahl der Fehlbuchungen leider deutlich erhöht, so dass mittlerweile jedes Jahr Gebühren in dreistelliger Höhe anfallen. Wir bitten daher alle PW-Mitglieder, sich zu versichern, dass die bei Vereinseintritt angegebenen Bankdaten noch aktuell sind und bei Änderung uns dies mitzuteilen. Die Kosten, die uns durch Rückbuchungen entstehen, müssen wir an die jeweiligen Mitglieder weitergeben.

Leider sind einige Mitglieder unter ihrer angegebenen Adresse nicht mehr erreichbar, so dass eine Kontaktaufnahme wegen Nachzahlung nicht möglich war. Sollte bei euch kein Beitrag abgebucht werden, schickt bitte eine Mail an mitglieder@pro-waldhof.de, damit wir den Sachverhalt klären können.

Zusätzlich möchten wir noch eine kleine Ankündigung geben: PRO Waldhof wird den Einzug der Mitgliedsbeiträge perspektivisch vom Ende zum Anfang der jeweiligen Saison vorziehen.
Dies ermöglicht uns, bei etwaigen Problemen beim Einzug vor Ablauf des jeweiligen Geschäftsjahres reagieren zu können. Da wir aber nicht im August die Beiträge für 2022/2023 einziehen wollen,
wenn wir im Juni die Beiträge für 2021/2022 eingezogen haben, werden wir die Beiträge für das nächste Jahr gegen Ende 2022 einziehen.

gez. der PRO Waldhof-Vorstand