Jüdische Sportlegenden im deutschen Fußball 

Jüdische Sportlegenden im deutschen Fußball  „Kicker, Kämpfer, Legenden. Juden im deutschen Fußball“ – zur Fußballweltmeisterschaft erinnert die Abendakademie in Zusammenarbeit mit dem PRO Waldhof e.V. und dem Stadtarchiv ab 3. Dezember 2014 mit einer Ausstellung an die jüdischen Fußballer, Trainer, Journalisten und Funktionäre, die dem Fußball mit zu seiner Popularität verhalfen. Die jedoch nach der nationalsozialistischen Machtübernahme in Vergessenheit gerieten. Die Ausstellung ist bis 20. Dezember im Foyer des Hauses der Abendakademie in U 1, 16 – 19 zu sehen.

Doch es gilt nicht nur dem Vergessen etwas entgegenzusetzen, sondern auch Integration aktiv zu leben. „Willkommenskultur – ein vielbeschworener Begriff unserer Zeit – wird von der Vhs traditionell groß geschrieben“, versichert Geschäftsführerin, Dr. Wera Hemmerich. Das beweise auch ab 15. Oktober die Fotoausstellung „Ich in Mannheim, 2013“. Tatiana Gratchev porträtiert russische Teilnehmende aus den Deutschkursen der Bildungseinrichtung. Sie zeigt sie im Beruf, bei Hobbys oder im Freundeskreis. In kurzen Begleittexten schildern sie, wie ihnen der Einstieg in Mannheim gelang. Die Schau ist bis 15. November im ersten und zweiten Obergeschoss in U 1 zu sehen. Zum Auftakt am 15. Oktober begrüßt die Vhs die porträtierten Personen zur Talkrunde mit Show-Act. Der Eintritt zu allen Ausstellungen ist frei. mai

© Mannheimer Morgen, Montag, 02.09.2013

Jüdische Sportlegenden im deutschen Fußball 

Stellungnahme zu „Sport 1“-Livespielen

Stellungnahme zu "Sport 1"-LivespielenSeitdem in der Sommerpause bekannt wurde, dass „Sport 1“ zukünftig auch Partien der Regionalliga übertragen wird, beschäftigt dieses Thema die aktive Fanszene. Sofort wurde unsererseits der Kontakt mit der Vereinsführung aufgenommen und die Thematik durchaus recht kontrovers diskutiert. Wir machten unseren Standpunkt deutlich, dass vom Fernsehen diktierte Spieltermine unter der Woche für uns ein absolutes No-Go sind, egal ob daheim oder auswärts. Auf der anderen Seite ist es aber auch nachvollziehbar, dass das Präsidium in erster Linie die wirtschaftliche Gesundung unseres Vereins im Auge behalten muss und sich durch TV-Präsenz erhöhte Attraktivität bei Sponsoren erhofft. Das ist soweit auch völlig in Ordnung, schließlich haben wir sie mit unserer Wahl damit beauftragt, immer das Beste im Sinne des SV Waldhof Mannheim 07 e.V. zu versuchen und da spielen finanzielle Interessen nun mal eine zentrale Rolle. Deshalb stimmte der SVW letztlich der Übertragung des Heimspiels gegen Ulm an einem Dienstagabend zu.

Die Meinungen zwischen Vereinsführung und Fanvertretung gehen allerdings dahingehend auseinander, ob und welchen Nutzen solche Liveübertragungen für den SVW wirklich haben und ob das die Spielterminierungen an Werktagen rechtfertigt. Wir hatten uns mit dem Präsidium zunächst darauf verständigt, dass wir die erste Übertragung, sprich des Heimspiels gegen Ulm, als Fanszene „hinnehmen“ ohne öffentlichen und lauten Protest zu üben (innerhalb der Fanszene wurden natürlich auch schon bei diesem Spiel den kritischen Stimmen Ausdruck verliehen, u.a. durch ein Statement der UM99 in ihrem Spieltagsflyer „Uffbasse“), jedoch unter der Bedingung, dass sich SVW-Präsidium und PW-Vorstand zusammen mit UM99-Vertretern nach diesem Spiel erneut zusammensetzen und ein gemeinsames Resümee ziehen.

Mittlerweile mussten wir feststellen, dass mit Zustimmung unseres Vereins ein weiteres Spiel unter der Woche in Kassel terminiert wurde. Leider ohne die vereinbarte vorige Zusammenkunft mit uns, in der man sich noch einmal über alle Pro- und Contra-Argumente austauschen wollte.

Unsere grundsätzliche Meinung zu Spielansetzungen an Werktagen aufgrund von TV-Übertragungen, welche wir dem Argument der besseren Vermarktungsmöglichkeiten entgegen halten, wollen wir nun auch noch einmal öffentlich kundtun:

Das größte Kapital unseres Vereins sind wir Fans. Mag dieser Ausspruch anderenorts gerne auch mal als Floskel genutzt werden, so können wir hier bei uns auf dem Waldhof mit großem Selbstbewusstsein sagen, dass ohne uns der Laden schon längst an die Wand gefahren wäre. Wir konnten zwar nicht jedes Unheil vom SVW abhalten, aber in den besonders schweren Jahren, in denen die Vereinsführung einem Chaoshaufen glich und Strukturen im Verein de facto nicht vorhanden waren, waren wir es, die den endgültigen Exitus mehrmals verhinderten. Grundlegende Tätigkeitsbereiche, vom Merchandising bis zur Besetzung der Kassen, wären ohne das ehrenamtliche Engagement von Fans und Mitgliedern brach gelegen und würden es teilweise noch heute. Wir haben es uns über die vielen Jahre schlichtweg verdient, dass unsere Interessen berücksichtigt werden. Darüber hinaus sind wir Fans der größte Werbeträger des Vereins. Auch in unserer aktuellen Mannschaft finden sich wieder Beispiele dafür, dass Spieler trotz geringer Gehälter gerade wegen der Fans beim Waldhof spielen wollen. Nicht zuletzt ist eine zahlreiche Unterstützung der Mannschaft auch ein nicht zu unterschätzender sportlicher Wettbewerbsfaktor. Vor die Frage gestellt, ob es für sie einen Unterschied macht, am Wochenende von ein paar Hundert oder unter der Woche von ein paar Dutzend Fans auswärts unterstützt zu werden, dürften die Antworten unserer Spieler recht eindeutig ausfallen.

Deshalb überwiegen für uns, bei allem Verständnis dafür, dass die TV-Präsenz auch ihre Vorteile mit sich bringen kann und dass die Abwägung des Für und Wider für unsere Vereinsführung deutlich schwerer ist als für uns als Fanvertretung, die Nachteile der Eingriffe in den Spielplan.

Gerade auch im Hinblick darauf, dass uns das derzeitige Präsidium bisher immer in unserer Forderung nach fangerechten Anstoßzeiten (z.B. bei der fragwürdigen Ansetzung des Derbys in Kaiserslautern an einem Mittwochmittag um 14 Uhr) unterstützt hat, wünschen wir uns, dass es nun auch bei der Abwägung über Verlegungen zugunsten von TV-Übertragungen berücksichtigt, dass wir Fans unsere Mannschaft gerne zu fangerechten Anstoßzeiten live im Stadion unterstützen möchten.

FÜR FANGERECHTE ANSTOßZEITEN!

PRO Waldhof e.V.
Im September 2013

SV Waldhof bittet um Fairness und Sachlichkeit

SV Waldhof bittet um Fairness und SachlichkeitDer SV Waldhof tritt der teilweise fragwürdigen Berichterstattung der Medien und den darin enthaltenen, haltlosen, Aussagen von Privatpersonen entschieden entgegen. Wir weisen darauf hin, dass der Verein von kompetenten Stellen, etwa dem offiziellen Vertreter der Regionalliga Südwest GbR, Vertretern der Polizei und auch Kickers Offenbach, für seine vorbildliche Umsetzung aller Vorgaben, die gute Organisation wie auch die Spieldurchführung, sehr gelobt wurde.

Alles, was sich im Verantwortungsbereich des SV Waldhof abspielte, lief – bis auf einen Zwischenfall in der Halbzeit – geordnet und störungsfrei. Der Verein hat sich einmal mehr als zuverlässiger Partner gezeigt. Was jetzt Leute auf den Plan ruft, die Fans, Verein und nun auch noch die Spieler der Mannschaft versuchen, krampfhaft in die Nähe Krimineller zu rücken, ist nicht nachvollziehbar und massiv vereinsschädigend.

Der SV Waldhof wird daher mit allen rechtlichen Mitteln gegen den Vorsitzenden der GdP Mannheim, Herrn Thomas Mohr, der als Privatperson im Stadion war bzw. dessen öffentlich getätigten Aussagen vorgehen und Strafanzeige aus allen rechtlichen Gründen erstatten.

Ungeachtet dieses Vorgehens eines hochrangigen Polizeivertreters strebt der SV Waldhof eine weitere Ausweitung in der Zusammenarbeit mit der Polizei Mannheim an. Auch, um aktiv an der Identifizierung von Straftätern mitzuwirken. Weiter wird der Verein mit seinem Fandachverband „PRO Waldhof“ weitere Maßnahmen und Aktionen besprechen und zu gegebener Zeit, in enger Abstimmung mit der Polizei, die Umsetzung planen. Gemeinsames Ziel des SVW und seiner Fans ist, solchen Kriminellen künftig keine Bühne mehr für ihr krankhaftes Treiben zu bieten.

Der SV Waldhof bittet alle Leser, Hörer, TV-Zuschauer, Sponsoren, Fans und Mitglieder des Vereins, sich kritisch mit den aktuellen Vorgängen auseinander zusetzen und den Verein hier nicht für Dinge zu bestrafen, die er weder zu verantworten hat, noch gänzlich verhindern kann.

Quelle: SV Waldhof Mannheim 07 e.V.

SV Waldhof bittet um Fairness und Sachlichkeit

Faninfos für den FC 08 Homburg

Faninfos für den FC 08 HomburgGespielt wird am 30.08.2013, um 18:30 Uhr, im Waldstadion in Homburg/Saar. Als Gästeblock steht der Block 5 zur Verfügung. Der Eingang und die Kassen befinden sich im Süden des Stadions.

Fanutensilien:

erlaubt:

Fahnen, Doppelhalter, Trommeln (einsehbar), Zaunfahnen und ein Megaphone

Anfahrt:

per Bahn:

Mannheim Hbf ab 15:26 Uhr
Homburg (Saar) Hbf an 17:08 Uhr

Zurück:

Homburg (Saar) Hbf ab 21:33 Uhr
Kaiserslautern Hbf an 22:06 Uhr

Kaiserslautern Hbf ab 22:32 Uhr
Mannheim Hbf an 23:34 Uhr

Für diese Verbindung kann z.B. das „Rheinland-Pfalz Ticket“ (bei 5 Personen 38,- Euro) genutzt werden.

per PKW:

Auf die A6 Richtung Frankfurt bis zum Dreieck Viernheim, dort weiter Richtung Saarbrücken. Bei Ausfahrt Homburg auf B423 in Richtung Bexbach fahren und nach ca. 4 Kilometern links auf Zweibrücker Straße abbiegen. Nach weiteren 270 Metern rechts abbiegen, auf Untere Allee und dieser ca. 1 Kilometer folgen. Danach befindet sich das Waldstadion auf der linken Seite. Vor dem Stadion befindet sich auch ein größerer Parkplatz.

per Bus:

Weder PRO Waldhof noch ein Fanclub bieten einen öffentlichen Bus an.

Zieladresse fürs Navigationssystem:

Waldstadion Homburg
Kurt-Conrad-Straße 8 (Ehemals Obere Allee 100)
66424 Homburg

Eintrittspreise:

Stehplatz 8,-
Stehplatz ermäßigt 6,- (mit gültigem Ausweis)
Kinder 6-12 Jahre 3,-
Rolli Fahrer inkl. Begleitperson 6,- (im Innenraum)

Tribüne A 15,- / 13,- ermäßigt
Tribüne B 18,-/ 16,- ermäßigt

Nachtrag zum Spiel SV Waldhof – Kickers Offenbach

Nachtrag zum Spiel SV Waldhof - Kickers OffenbachAm gestrigen Sonntag, den 25. August 2013, traf unser SV Waldhof vor knapp 10.000 Zuschauern auf den Drittligazwangsabsteiger aus der Vorsaison Kickers Offenbach. Zunächst einmal hatte die Partie alles zu bieten, was zu einem ordentlichen Derby gehörte: Knapp 3.000 Gästefans, eine beeindruckende Choreo der Ultras Mannheim und eine Stimmung im Stadion, die ihresgleichen in der Regionalliga sucht. Trotz des verregneten Sonntagnachmittags ließen es sich die Anhänger beider Clubs nicht nehmen, ihre Mannschaften frenetisch anzufeuern und dass dann auch noch unser SVW durch einen sehenswerten Freistoß Ajdin Zerics (72. Minute) die Partie gewann, rundete den Tag vollends ab. Eigentlich hätten alle SVW-Fans nebst der zelebrierten HUMBA frohgemut nach Hause gehen können, aber leider nur eigentlich.

Denn wieder einmal schafften es ca. 150-200 Unverbesserliche, den Fokus der Spielberichterstattung auf sich zu lenken. Nicht nur, dass sie nach der Partie auf er der Theodor-Heuss-Anlage mit Flaschen, Steinen und Böllern auf die Polizei losgingen, nein, auch in der Halbzeitpause sahen sie sich genötigt, falsch verstandene Vereinszugehörigkeit am Zaun zur Westtribüne zu zeigen. Der Polizei, die in beiden Situationen sehr defensiv auftrat, ist hierbei kein Vorwurf zu machen, denn beispielsweise wurde der Einsatz der Wasserwerfer frühzeitig angekündigt. Wütend macht den geneigten Waldhof-Fan aber, dass sich Teile der Pressevertreter dazu berufen sehen, alle Waldhof-Fans undifferenziert mit den tatsächlichen Gewalttätern in einen Topf zu werfen. Schließlich gingen knapp 6.800 Waldhöfer nach der Siegesfeier auf der OST nach Hause oder feierten den Derbysieg noch im Stadion, als sich die Szenen auf der Theodor-Heuss-Anlage ereigneten.

Wie wir als Fandachverband aber auf die verurteilenswerten Szenen reagieren sollen? Wir wissen es nicht, denn scheinbar helfen Appelle an diejenigen „Anhänger“ nicht. Wir können deshalb nur unsere Enttäuschung über die Ereignisse zum Ausdruck bringen und unsere gebetsmühlenartigen Stellungnahmen hinterfragen, denn wir können nicht ausschließen, dass sich die gleichen Szenen auch in Zukunft bei namhaften Gegnern wiederholen werden.

Entschuldigen möchten wir uns im Namen aller friedlichen SVW-Fans bei der Mannschaft und dem Trainer- sowie Betreuerstab der Offenbacher Kickers, die sich auf ihrer Abreise Attacken eines vermummten Mobs ausgeliefert sehen mussten. Dabei wurde schwere Schäden am Mannschaftsbus verursacht und das Team des OFC in Angst und Schrecken versetzt. Wir möchten daher um Verzeihung bitten und distanzieren uns ausdrücklich von denjenigen Schwachsinnigen, die für diese Tat verantwortlich sind.

Fancafé bekam „Tattoo“: Einweihung der Neubemalung des Fancontainers

Fancafé bekam "Tattoo": Einweihung der Neubemalung des FancontainersBeim vergangenen Heimspiel gegen die U23 des FSV Mainz 05 wurde das Fancafé in einer kleinen Zeremonie nach Spielende zur Neubemalung offiziell eingeweiht. Bereits im Frühjahr hatten Fans kostenfrei den bisher einfarbig-blassen Container rundherum mit einer Stadtsilhouette (u .a. dem Mannheimer Wasserturm), dem Fanprojekt-Logo und dem Konterfei von Albert Brückl, Waldhofs bis heute erfolgreichsten Torschützen in den 1920er Jahren (163 Tore) versehen. Das Material samt Fressalien und Getränke zur Besprayung hatte das Fanprojekt zur Verfügung gestellt. Hierzu luden die Verantwortlichen den Sohn von Albert Brückl, Werner Brückl und als Vertreter von PRO Waldhof, dem Vermieter des Fancafés, dessen ersten Vorsitzenden Matthias Kneller, ein. Vom Fanprojekt bekam Werner Brückl zur Erinnerung einen Bilderrahmen überreicht, der ihn mit seinem Vater, Otto Siffling und Willi Emig vor der Waldhofschule zeigte. Die Fans können nun, auf dem Weg zu ihrem Lieblingsplatz auf der Otto-Siffling-Tribüne, u. a. das Stencil von Albert Brückl bewundern.

Fancafé bekam "Tattoo": Einweihung der Neubemalung des FancontainersAuf dem Foto erkennt man von links: Matthias Kneller, Martin Willig, Werner Brückl und Thomas Balbach.

Quelle: Fanprojekt Mannheim/Ludwigshafen

Karl Ramge verstorben – die Waldhof-Gemeinde trauert um den letzten Spieler des Tschammerpokalfinales 1939

Karl Ramge verstorben - die Waldhof-Gemeinde trauert um den letzten Spieler des Tschammerpokalfinales 1939Karl Ramge (1920-2013), der letzte verbliebene Spieler des Endspiels um den Tschammerpokal 1939, ist verstorben. Die Waldhof-Gemeinde trauert um den verdienten Spieler unseres SVW und ist in diesem Moment gedanklich bei seinen Angehörigen. Ihm zu Gedenken wird es im Vorfeld der morgigen Partie gegen die Kickers aus Offenbach eine Schweigeminute geben und unsere Buwe werden mit Trauerflor spielen. Ramge, Spieler bei unserem SV Waldhof in den Jahren zwischen 1938-1942 sowie 1949 und 1950, musste in der Folgezeit aufgrund seines Kriegsdienstes und der russischen Kriegsgefangenschaft seine Karriere als Waldhof-Spieler beenden, blieb unserem SVW aber immer im Herzen verbunden. So kennen ihn auch heute noch alle Fans aus dem Interview über Otto Siffling im Otto-Siffling-Film (DVD), als er von seinem Zusammentreffen mit der Waldhof-Legende erzählte, dass dieser ihm geraten habe, erst einmal Kicken lernen zu müssen, um mit ihm zusammen spielen zu dürfen. Dass er dies in seinen aktiven Jahren dann konnte, beweist der Verlauf der Saison 1939-40, als sich die Buwe erst im Finale dem 1. FC Nürnberg mit 0:2 geschlagen geben mussten. Wir werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren und bitten alle Besucher der morgigen Partie sich an der Gedenkminute zu beteiligen.

PRO Waldhof, im August 2013

Karl Ramge verstorben - die Waldhof-Gemeinde trauert um den letzten Spieler des Tschammerpokalfinales 1939SV Waldhof 07, 1939-1940 Endspiel um den Tschammerpokal 1939 am 28.04.1940 im Olympia-Stadion Berlin. SV Waldhof – 1.FC Nürnberg 0:2. Waldhof v.l.: Willi Pennig, Georg Siegel, Ludwig Günderoth, Hans Eberhardt, Reinhold Fanz, Hans Mayer, Helmut Schneider, Josef Erb, Karl Ramge, Hubert Fischer, Ernst Heermann

Bildquellen: Otto-Siffling-DVD und wikiwaldhof.de

Trailer zum Film „Otto Siffling – Eine Fußball-Legende wird 100“:
http://vimeo.com/dopa1999/otto-siffling

Erklärung zum Spiel unseres SV Waldhof Mannheim 07 gegen die Kickers Offenbach

Erklärung zum Spiel unseres SV Waldhof Mannheim 07 gegen die Kickers OffenbachLiebe Waldhof-Fans, Sympathisanten, Freunde und Mannheimer Fußballinteressierte,
sehr geehrte Sicherheitsverantwortliche und Medienvertreter,

mit der Partie gegen die Kickers Offenbach steht uns zweifelsfrei eines der Highlights in dieser Saison bevor. In einer Liga mit vielen unattraktiven Zweitmannschaften oder Vereinen aus kleineren Ortschaften ist es eine willkommene Abwechslung gegen einen Traditionsverein mit einer großen und treuen Anhängerschaft zu spielen. Daher gilt es zuallererst festzuhalten: Wir Waldhof-Fans und unsere Mannschaft freuen uns auf dieses sicherlich stimmungsvolle Spiel!

Leider wurden in der Vergangenheit Aufeinandertreffen zwischen Waldhof Mannheim und dem Offenbacher FC häufig auch von unschönen Szenen abseits des sportlichen Geschehens auf dem Rasen überschattet. Daraus resultiert, dass diese Partie natürlich nicht nur bei Mannschaft und Fans, sondern auch bei Sicherheitsverantwortlichen sowie Medienvertreten im besonderen Fokus steht. Gerade deshalb ist es uns ein Anliegen, auch im Vorfeld schon darauf hinzuweisen, dass alle Beteiligten eine Verantwortung dafür tragen, dass es ein positiver Tag für uns alle wird.

Verantwortung tragen in allererster Linie wir Fans. Es ist UNSER Verein, um den es hier geht, es ist der Name UNSERES Sportvereins, der mit allem, was während und rund um das Spiel vonstattengeht in Verbindung gebracht wird, es ist UNSERE große Liebe, für die zahlreiche treue Fans regelmäßig viel Herzblut, Zeit und Geld investieren. Es muss dementsprechend UNSER aller Anliegen sein, dafür zu sorgen, dass es ausschließlich positive Schlagzeilen in Verbindung mit dem SV Waldhof Mannheim gibt.

Nun zeigt die Erfahrung aus der Vergangenheit jedoch auch, dass solche Appelle (wie z.B. vor dem Pokalspiel im März gegen Karlsruhe) gerade die Klientel, welches letztendlich für die unschönen Randerscheinungen sorgt, nicht erreichen. Vor allem die so genannten Krawalltouristen, die eigens für solche Spiele anreisen, scheren sich nicht sonderlich um den Schaden, den sie unserem Verein anrichten. Innerhalb des Stadions auf der von den Fans selbstverwalteten Otto-Siffling-Tribüne gab es schon seit vielen Jahren keine erwähnenswerten Vorfälle mehr. Das liegt vor allem daran, dass es dem ausschließlich mit Fans besetzten, ehrenamtlichen Ordnungsdienst auf der OST mit Unterstützung der restlichen Fans bisher immer gelang, etwaige Hitzköpfe in Schach zu halten. Im Stadion selbst wird also auch am Sonntag eine hitzige, aber friedliche Atmosphäre herrschen.

Rund um das Stadion ist es jedoch weder dem Verein, noch der organisierten Fanszene möglich, auf die Situation Einfluss zu nehmen. Brisante Spiele mit höheren Zuschauerzahlen als im Durchschnitt ziehen auch solche „Fans“ an, welche bei Begegnungen ohne eventuelle Randerscheinungen fern bleiben. Diese sind für die Fanbetreuung nicht erreichbar. Auch unsere Vereinsführung weiß um diese komplexe Problematik und hat daher nach unschönen Vorkommnissen noch nie undifferenziert den Stab über der gesamten Fanszene des SV Waldhof gebrochen beziehungsweise mit Kollektivstrafen gedroht. Hierfür sind wir sehr dankbar, gibt es doch in Deutschland auch viele gegenteilige Negativbeispiele. Verein und organisierte Fanszene werden sich von Randalierern, die dem SV Waldhof schaden, niemals vom Weg des gegenseitigen respektvollen Umgangs miteinander abbringen lassen. Die solide Fanarbeit, die PRO Waldhof e.V. zusammen mit dem Fanprojekt, dem Verein und vielen engagierten Fans betreibt, hat in den letzten Jahren schon vieles zum Positiven verändern können. Jeder, der sich ernsthaft mit dem SVW und seinem Umfeld beschäftigt, weiß das und erkennt das an.

Obwohl wir Fans unschöne Szenen nicht verhindern können, so können wir dennoch einen Beitrag dazu leisten, deren Wahrscheinlichkeit zu verringern bzw. die Randalierer zu isolieren. Sollte sich „etwas anbahnen“ ist es wichtig, sich nach dem Spiel nicht als Schaulustiger noch längere Zeit rund ums Stadion aufzuhalten. Schnappt euch eure Leute, geht in die Stadt, in eure Stammkneipe oder nach Hause und trinkt dort ein Ureich auf den SV Waldhof. Wer sich bei Ausschreitungen dazustellt, um zu gaffen, bietet den handelnden Personen den Schutz der Masse. Dem etwaigen Treiben auf der Straße zuzuschauen oder dieses gar noch zu filmen und später auf diversen Internetplattformen hochzuladen, schadet dem SV Waldhof massiv!

Verantwortung für einen friedlichen Ablauf brisanter Spiele trägt aber auch die Presse. Vor dem Pokalspiel gegen den KSC im März musste man leider feststellen, dass bereits im Vorfeld die Berichterstattung stark auf mögliche unschöne Randerscheinungen anstatt auf das sportlich wichtige Spiel unseres SVW fokussiert war. Natürlich muss die Presse ihrer journalistischen Sorgfalt nachkommen und darf etwaige negative Vorkommnisse nicht unerwähnt lassen. Jedoch sollte nichts heraufbeschworen und Störern nicht mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden als ihnen zusteht. Die Konzentration aller Beteiligten liegt bisher vor der Partie gegen den OFC ausschließlich auf dem Sportlichen und wir hoffen, dass dies auch so bleibt. Auch nach dem Spiel sollte das hoffentlich packende und mitreißende Spiel selbst ins Scheinwerferlicht gerückt werden.

Nicht zuletzt trägt natürlich auch die Polizei eine große Portion Verantwortung für eine friedfertige und angenehme Atmosphäre rund um das Spiel. Gegen den KSC hat die Mannheimer Polizei durch einen zwar massiven und konsequenten, jedoch nicht unverhältnismäßigen Einsatz bewiesen, dass sie auch professionell mit außergewöhnlichen Situationen umgehen kann. Das war in der Vergangenheit leider nicht immer so. Daher hoffen wir, dass sich die Exekutive am Sonntag wieder ähnlich besonnen zeigt, nicht provoziert und dadurch ihren Teil zu einem gelungenen Tag beiträgt.

Letztlich hoffen alle wahren Waldhof-Fans, dass es am Sonntag nur Positives vom Geschehen auf dem Rasen, in den Fankurven und rund ums Stadion zu berichten gibt. Daher kann der Appell an alle involvierten Parteien nur lauten: Konzertiert Euch auf die 90 Minuten! Nur das Spiel zählt!

Auf geht’s, SVW! Offenbach besiegen!

Erklärung zum Spiel unseres SV Waldhof Mannheim 07 gegen die Kickers Offenbach

 Erklärung zum Spiel unseres SV Waldhof Mannheim 07 gegen die Kickers OffenbachLiebe Waldhof-Fans, Sympathisanten, Freunde und Mannheimer Fußballinteressierte,
sehr geehrte Sicherheitsverantwortliche und Medienvertreter,

mit der Partie gegen die Kickers Offenbach steht uns zweifelsfrei eines der Highlights in dieser Saison bevor. In einer Liga mit vielen unattraktiven Zweitmannschaften oder Vereinen aus kleineren Ortschaften ist es eine willkommene Abwechslung gegen einen Traditionsverein mit einer großen und treuen Anhängerschaft zu spielen. Daher gilt es zuallererst festzuhalten: Wir Waldhof-Fans und unsere Mannschaft freuen uns auf dieses sicherlich stimmungsvolle Spiel!

Leider wurden in der Vergangenheit Aufeinandertreffen zwischen Waldhof Mannheim und dem Offenbacher FC häufig auch von unschönen Szenen abseits des sportlichen Geschehens auf dem Rasen überschattet. Daraus resultiert, dass diese Partie natürlich nicht nur bei Mannschaft und Fans, sondern auch bei Sicherheitsverantwortlichen sowie Medienvertreten im besonderen Fokus steht. Gerade deshalb ist es uns ein Anliegen, auch im Vorfeld schon darauf hinzuweisen, dass alle Beteiligten eine Verantwortung dafür tragen, dass es ein positiver Tag für uns alle wird.

Verantwortung tragen in allererster Linie wir Fans. Es ist UNSER Verein, um den es hier geht, es ist der Name UNSERES Sportvereins, der mit allem, was während und rund um das Spiel vonstattengeht in Verbindung gebracht wird, es ist UNSERE große Liebe, für die zahlreiche treue Fans regelmäßig viel Herzblut, Zeit und Geld investieren. Es muss dementsprechend UNSER aller Anliegen sein, dafür zu sorgen, dass es ausschließlich positive Schlagzeilen in Verbindung mit dem SV Waldhof Mannheim gibt.

Nun zeigt die Erfahrung aus der Vergangenheit jedoch auch, dass solche Appelle (wie z.B. vor dem Pokalspiel im März gegen Karlsruhe) gerade die Klientel, welches letztendlich für die unschönen Randerscheinungen sorgt, nicht erreichen. Vor allem die so genannten Krawalltouristen, die eigens für solche Spiele anreisen, scheren sich nicht sonderlich um den Schaden, den sie unserem Verein anrichten. Innerhalb des Stadions auf der von den Fans selbstverwalteten Otto-Siffling-Tribüne gab es schon seit vielen Jahren keine erwähnenswerten Vorfälle mehr. Das liegt vor allem daran, dass es dem ausschließlich mit Fans besetzten, ehrenamtlichen Ordnungsdienst auf der OST mit Unterstützung der restlichen Fans bisher immer gelang, etwaige Hitzköpfe in Schach zu halten. Im Stadion selbst wird also auch am Sonntag eine hitzige, aber friedliche Atmosphäre herrschen.

Rund um das Stadion ist es jedoch weder dem Verein, noch der organisierten Fanszene möglich, auf die Situation Einfluss zu nehmen. Brisante Spiele mit höheren Zuschauerzahlen als im Durchschnitt ziehen auch solche „Fans“ an, welche bei Begegnungen ohne eventuelle Randerscheinungen fern bleiben. Diese sind für die Fanbetreuung nicht erreichbar. Auch unsere Vereinsführung weiß um diese komplexe Problematik und hat daher nach unschönen Vorkommnissen noch nie undifferenziert den Stab über der gesamten Fanszene des SV Waldhof gebrochen beziehungsweise mit Kollektivstrafen gedroht. Hierfür sind wir sehr dankbar, gibt es doch in Deutschland auch viele gegenteilige Negativbeispiele. Verein und organisierte Fanszene werden sich von Randalierern, die dem SV Waldhof schaden, niemals vom Weg des gegenseitigen respektvollen Umgangs miteinander abbringen lassen. Die solide Fanarbeit, die PRO Waldhof e.V. zusammen mit dem Fanprojekt, dem Verein und vielen engagierten Fans betreibt, hat in den letzten Jahren schon vieles zum Positiven verändern können. Jeder, der sich ernsthaft mit dem SVW und seinem Umfeld beschäftigt, weiß das und erkennt das an.

Obwohl wir Fans unschöne Szenen nicht verhindern können, so können wir dennoch einen Beitrag dazu leisten, deren Wahrscheinlichkeit zu verringern bzw. die Randalierer zu isolieren. Sollte sich „etwas anbahnen“ ist es wichtig, sich nach dem Spiel nicht als Schaulustiger noch längere Zeit rund ums Stadion aufzuhalten. Schnappt euch eure Leute, geht in die Stadt, in eure Stammkneipe oder nach Hause und trinkt dort ein Ureich auf den SV Waldhof. Wer sich bei Ausschreitungen dazustellt, um zu gaffen, bietet den handelnden Personen den Schutz der Masse. Dem etwaigen Treiben auf der Straße zuzuschauen oder dieses gar noch zu filmen und später auf diversen Internetplattformen hochzuladen, schadet dem SV Waldhof massiv!

Verantwortung für einen friedlichen Ablauf brisanter Spiele trägt aber auch die Presse. Vor dem Pokalspiel gegen den KSC im März musste man leider feststellen, dass bereits im Vorfeld die Berichterstattung stark auf mögliche unschöne Randerscheinungen anstatt auf das sportlich wichtige Spiel unseres SVW fokussiert war. Natürlich muss die Presse ihrer journalistischen Sorgfalt nachkommen und darf etwaige negative Vorkommnisse nicht unerwähnt lassen. Jedoch sollte nichts heraufbeschworen und Störern nicht mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden als ihnen zusteht. Die Konzentration aller Beteiligten liegt bisher vor der Partie gegen den OFC ausschließlich auf dem Sportlichen und wir hoffen, dass dies auch so bleibt. Auch nach dem Spiel sollte das hoffentlich packende und mitreißende Spiel selbst ins Scheinwerferlicht gerückt werden.

Nicht zuletzt trägt natürlich auch die Polizei eine große Portion Verantwortung für eine friedfertige und angenehme Atmosphäre rund um das Spiel. Gegen den KSC hat die Mannheimer Polizei durch einen zwar massiven und konsequenten, jedoch nicht unverhältnismäßigen Einsatz bewiesen, dass sie auch professionell mit außergewöhnlichen Situationen umgehen kann. Das war in der Vergangenheit leider nicht immer so. Daher hoffen wir, dass sich die Exekutive am Sonntag wieder ähnlich besonnen zeigt, nicht provoziert und dadurch ihren Teil zu einem gelungenen Tag beiträgt.

Letztlich hoffen alle wahren Waldhof-Fans, dass es am Sonntag nur Positives vom Geschehen auf dem Rasen, in den Fankurven und rund ums Stadion zu berichten gibt. Daher kann der Appell an alle involvierten Parteien nur lauten: Konzertiert Euch auf die 90 Minuten! Nur das Spiel zählt!

Auf geht’s, SVW! Offenbach besiegen!

Wichtig: Kurzfristig anberaumter PW Fanstammtisch

Wichtig: Kurzfristig anberaumter PW Fanstammtisch Hallo Waldhof-Fans,

PRO Waldhof lädt am Mittwoch, den 21.8.2013, zu einem öffentlichen, sprich für alle interessierten Waldhöfer frei zugänglichen, Stammtisch. Dieser findet um 19.07 Uhr im BC-Raum unter der Haupttribüne des Carl-Benz Stadions statt. Themen sind u. a. das OFC-Spiel, sowie der Umgang mit den Live-Übertragungen unsere Spiele auf Sport1 und der daraus resultierenden fanunfreundlichen Anstoßzeiten. Natürlich stehen wir auch spontan eingebrachten Themen und Fragen aus der Runde offen gegenüber.

Wir freuen uns auf euer Kommen.

der PW-Vorstand