Koblenzspiel am Sonntag abgesagt!

Koblenzspiel am Sonntag abgesagt!Der SV Waldhof kann eine Woche früher als geplant in die Winterpause gehen. Am Vormittag wurde das für den kommenden Sonntag angesetzte und letzte Regionalligaspiel des Jahres bei der TuS Koblenz abgesagt.

Der Wintereinbruch mit starken Schneefällen und Frost hat auch zur Folge, dass die Partie nicht mehr in diesem Jahr, beziehungsweise der Folgewoche, ausgetragen wird. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest. Sollte der Regionalliga-Verband Südwest den kompletten Spieltag absetzen ist denkbar, dass der Start der zweiten Saisonhälfte auf den Zeitraum vom 8. bis 10. Februar um eine Woche vorverlegt wird. Ursprünglich geplant ist das Wochenende vom 15. bis 17. Februar.

„Es war fast zu erwarten. Sicher hätten wir gerne noch einmal gespielt. Aber jetzt haben sich die Jungs die Pause auch wirklich verdient. Wir haben viele Spieler dabei, die von der Vorbereitung mitsamt den Testspielen und bis jetzt voll durchziehen mussten, weil wir zu Beginn der Runde viele Verletzungen und einen erst später wachsenden Kader hatten“, sagt Trainer Reiner Hollich. Sollte die Restrückrunde früher beginnen als geplant, wird der SVW am 7. Januar mit seiner Vorbereitung beginnen, ansonsten am 14. Januar.

Quelle: www.svw07.de

Waldhof verabschiedet sich mit drei Punkten aus Worms in die Winterpause

Waldhof verabschiedet sich mit drei Punkten aus Worms in die WinterpauseAm Tag nach dem Kasselspiel fielen die Reaktionen auf dem Weihnachtsmarkt unterschiedlich aus, als PRO Waldhof dort seinen Besuchstag hatte. Von „wir hatten nur Pech“ , bis „das war Arbeitsverweigerung“ konnte man alles vernehmen. Letzteres ist dann wohl wirklich übertrieben. Sicherlich hatte unser technisch starkes Team auf schwierigem Untergrund mehr Mühe als in den Wochen zuvor, aber einen großen Vorwurf konnte man der Mannschaft auch nach dem Abpfiff nicht machen. Nach dem 1:0 per Elfmeter hätten unsere Blau-Schwarzen schnell auf 2:0 erhöhen und somit das Spiel entschieden können. Leider geschah dies aber nicht. Im zweiten Durchgang kam Kassel besser ins Spiel und schoss den Ausgleich. Wäre in der Schlussphase ein Pfostentreffer von Ajdin Zeric im Tor gelandet, hätten wir wohl sicher gewonnen. Doch in den Schlussminuten gelang den Kasslern sogar noch der Siegtreffer und somit war die sechste Niederlage in Folge gegen Kassel perfekt.

Waldhof verabschiedet sich mit drei Punkten aus Worms in die WinterpauseAm Sonntag konnte dann so gar nichts die Laune aufbessern, denn die Enttäuschung über diese Niederlage überwog. Zur Wochenmitte sollte dann das Nachholspiel in Worms anstehen und abgesehen davon, dass es aufgrund der Witterungsverhältnisse sehr lange fraglich war, ob das Spiel überhaupt stattfände, waren sich die meisten gar nicht so sicher, ob man überhaupt Lust drauf haben sollte oder ob es eine gute Idee sei wieder auf einem schlechten Rasen zu spielen. Da das Spiel dann aber stattfinden sollte, machte man sich doch wieder auf den Weg, um unsere Buwe zu unterstützen.

Zum Einlauf zeigte die Mannschaft das „12:12 – Ohne Stimme, keine Stimmung“-Banner, welches beim Spiel gegen Kassel noch am Zaun hing. Dies stellte eine feine Geste dar. Noch netter wurde der Auftritt unseres Teams kurz nach dem Anpfiff. Schon nach sechs Minuten gelang nämlich Ajdin Zeric das, was ihm am Samstag noch der Pfosten verwehrt hatte. Es viel das frühe Tor für unseren SVW! In der Folge ergaben sich auf beiden Seiten weitere Möglichkeiten, aber die größeren hatten wohl unsere Buwe. Leider vergaben sowohl Marc Gallego als auch Dennis Franzin beste Chancen. Hinten stand die Abwehr zumeist sicher und ließ wenig anbrennen. Im Block war die Stimmung äußerst ausgelassen und trotz oder vielleicht gerade wegen der kalten Temperaturen, war die „Mitmachquote“ enorm.

Im zweiten Durchgang zeigte vor allem Vllaznim Dautaj eine starke Leistung und wirbelte sowohl auf rechts als auch auf links. Am zweiten Treffer des Tages durch Marc Gallego war er dann auch direkt beteiligt (64. Spielminute). Bis zum Abpfiff musste man im Gästeblock zwar noch ein paar Mal zittern, aber selbst dann, wenn Rainer Adolf schon geschlagen war, konnte ein Spieler auf der Linie den Wormser Torefolg verhindern. Insgesamt war es ein wirklich runder Auftritt unserer Elf, der Lust auf mehr macht. Leider müssen sich alle SVW-Fans aber gedulden, denn nach der heutigen Spielabsage aus Koblenz wird es erst wieder im Februar blau-schwarze Punkte für den Aufstieg geben.

Waldhof verabschiedet sich mit drei Punkten aus Worms in die Winterpause

Offener Brief an die Vertreter aller 36 Profivereine

Offener Brief an die Vertreter aller 36 Profivereine Sehr geehrte Damen und Herren,

die Debatte um die Fankultur rund um den deutschen Fußballsport ist an einem entscheidenden Punkt angekommen, und zwar an einem, an dem wir uns alle fragen müssen, wie der (Profi-)Fußball in Zukunft hierzulande aussehen soll.

Genährt durch einige sehr medienwirksame Ereignisse in der jüngeren Vergangenheit und der nicht immer differenzierten Berichterstattung darüber, hat sich in den vergangenen Monaten eine verheerende Spirale von gegenseitigen Schuldzuweisungen zwischen Politik, Fußballverbänden, Vereinen und Fans in Gang gesetzt. Auf der Suche nach schnellen Lösungen auf die vermeintlich überbordende „Fan-Problematik“, hat die Deutsche Fußball Liga (DFL) am 27.09.2012 das Konzept „Sicheres Stadionerlebnis“ vorgelegt, das vielfach von Fanseite, aber auch von einigen Vereinen scharf kritisiert wurde.

Am ausführlichsten und fundiertesten bezog hierzu der 1. FC Union Berlin Stellung. Da wir deren Bewertung des Sicherheitspapiers gänzlich teilen und diese Stellungnahme in wesentlichen Teilen auch auf die leicht abgewandelte zweite Version des Papiers vom 15.11.2012 sowie die am 29.11.2012 veröffentlichten Anträge zur ordentlichen Mitgliederversammlung des Ligaverbandes am 12.12.2012 immer noch zutrifft, wollen wir uns im Folgenden auf einige zentrale Punkte konzentrieren, weshalb dieses Sicherheitspapier beziehungsweise die Anträge unserer Meinung nach abzulehnen sind. Hierbei soll auch deutlich werden, weshalb sich der SV Waldhof Mannheim 07 e.V. und seine Fans, trotz Nicht-Zugehörigkeit zu einer der direkt betroffenen Ligen, mit dieser Thematik beschäftigen und dazu zu Wort melden.

Zunächst liegen dem Konzept aus unserer Sicht zwei falsche Annahmen zu Grunde:

1. Dass der deutsche Fußball ein zunehmendes Gewaltproblem habe und
2. dass gegen Gewalttaten im Umfeld von Fußballveranstaltungen zu wenig unternommen werde und daher ein neues, von stark repressiven Tendenzen geprägtes, Sicherheitskonzept von Nöten sei.

Beide Grundannahmen sind falsch.

Zu 1.: Gewalt ist ein soziales Phänomen, das sich durch alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens zieht. Hiervon bleibt der Fußball als ein allwöchentlich von mehreren Millionen Menschen praktiziertes Kulturgut natürlich nicht ausgenommen. Genauso wie auf Volks- und Straßenfesten, in Diskotheken, Kneipen und Bars, kommt es auch in den Stadien und auf den Fußballplätzen der Republik zu Handgreiflichkeiten unter Spielern und Zuschauern. Das ist bedauerlich, aber gesellschaftliche Realität. Hieraus ein explizites „Gewaltproblem“ im Umfeld von Fußballspielen zu konstruieren, geht jedoch schlichtweg an der Realität vorbei. Die jüngst von der Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze (ZIS) vorgelegten Zahlen bezüglich Verletzter im Fußballumfeld sind zwar alles andere als erfreulich, verlieren ihren Schrecken aber schnell, wenn man sie relativ zur großen Anzahl an Menschen setzt, die regelmäßig – in welcher Form auch immer – am Fußball partizipieren. Ähnliche Statistiken im Kontext anderer gesellschaftlicher Großereignisse würden sicherlich ganz andere Ergebnisse zu Tage fördern. Weiterhin wird in dieser Statistik bedauerlicherweise auch nicht unterschieden, welche Verletzungen durch Fehlverhalten von Fans verursacht wurden, oder durch den Einsatz von Ordnungskräften und Polizisten. Ein Rückschluss auf eine sich angeblich verschärfende Gewaltproblematik im Fußballumfeld lässt sich daraus deshalb nicht ziehen.

Zu 2.: Trotz der nicht vorhandenen Belegbarkeit eines im gesellschaftlichen Vergleich überdurchschnittlichen Gewaltproblems im Umfeld von Fußballspielen, besteht natürlich kein Zweifel daran, dass die jetzt schon geringe Zahl an Verletzten weiter verringert werden muss. Jede Gewalttat und jeder Verletzte ist einer zuviel. Dennoch muss auch die dem neuen Sicherheitspapier zugrunde liegende Vorannahme, dass bisher zu wenig für die Sicherheit im deutschen Fußball unternommen wurde, entschieden zurückgewiesen werden.

Deutschlands Stadien zählen spätestens seit der WM 2006 zu den sichersten der Welt. Die Überwachung und Kontrollen der Fans in den Stadien hat schon heute ein großes Ausmaß angenommen. Darüber hinaus werden seit Jahren auffällig gewordene Fans in einer zentralen Sammeldatei „Gewalttäter Sport“ aufgenommen. Eine Maßnahme, die der Staat sonst nur im Kampf gegen politischen Extremismus und Terrorismus einsetzt. Des Weiteren setzen DFB und Vereine das Mittel des Stadionverbots flächendeckend ein.

Wir können in Anbetracht der schon jetzt eingesetzten Mittel gegen Fußballfans keinen Anlass für die Position erkennen, es werde im deutschen Fußball nicht ausreichend gegen mögliche Gewalttäter vorgegangen.

Neben diesen beiden falschen Grundannahmen gibt es zwei weitere Punkte, die in unseren Augen bei der Erstellung des Sicherheitspapiers falsch gelaufen sind.

Zum einen sollten bei einem Konzept, das zukünftig bindend für die ersten beiden Ligen Deutschlands gelten soll, nicht nur die Vereine einbezogen werden, die derzeit in diesen Ligen spielen. Das deutsche Ligensystem ist kein geschlossenes, sondern durch Auf- und Abstieg ein durchlässiges System. Kurzfristig werden jetzige Drittligisten und langfristig derzeit noch tiefer spielende Vereine in diese beiden Ligen vorstoßen. Diese Aufsteiger müssen dann ein Sicherheitskonzept akzeptieren, in dessen Entstehungsprozess sie niemals eingebunden waren. Wir als SV Waldhof Mannheim 07 e.V. sehen es aber gegenüber unseren Fans als unsere Verantwortung und Pflicht an, uns mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

Zum anderen, und das ist unser größter Kritikpunkt, soll am 12.12.2012 ein Konzept verabschiedet werden, bei dessen Erstellung die Betroffenen selbst, nämlich die Fußballfans in unseren Stadien, nicht mit einbezogen wurden. Hierbei wird verkannt, dass es sich bei den Leidtragenden des Konzepts um mündige Bürger handelt, die als Fans ihrer Vereine diese durch lautstarke Gesänge und optische Akzente wie Choreografien, Fahnen etc. unterstützen möchten. Hierzu braucht Fankultur einen gewissen Freiraum, in dem sie sich entfalten kann. In einem Rechtsstaat wie der Bundesrepublik, ist der Rahmen für solch einen Freiraum durch das geltende Recht gesetzt. Wir plädieren deshalb dafür, dass sich die Vereine und Verbände dazu bekennen, im Rahmen von Fußballsportveranstaltungen ebenfalls das geltende Recht als Maßstab für den Umgang miteinander heranzuziehen. Zweifelhafte Methoden, die tief in die Persönlichkeitsrechte der Stadionbesucher eingreifen und rechtlich nicht einwandfrei gedeckt sind, sind abzulehnen.

Fans sind aber nicht nur die Stimmungsmacher, sondern durch ihre Leidenschaft und hohe Identifikation mit ihrem Verein auch ein wichtiges Kapital der Vereine, welches weit über die Atmosphäre im Stadion hinausgeht. Insbesondere Vereine, welche schon Erfahrungen mit existenzbedrohlichen Situationen machen mussten, lernen ihre Fanbasis spätestens dann als unverzichtbare Konstante schätzen.

In Anbetracht dieser wichtigen Funktion, die Fans im Gesamtgefüge Fußballsport einnehmen, ist es absolut nicht hinnehmbar, dass über ihre Köpfe hinweg ein Konzept erstellt wurde, welches ihnen die Spielregeln, nach denen sie ihre Fankultur ausleben sollen, von oben herab diktiert. Die Lösung für Probleme, die mit und durch Fans entstehen können, liegt im Dialog mit genau diesen. Nur ein Konzept, welches Verbände und Fanvertreter gemeinsam miteinander ausarbeiten, hat die realistische Chance, von einer Mehrheit der Fußballfans in Deutschland akzeptiert zu werden.

Deshalb ist es nur eine logische Konsequenz, dass sich die Fußballfans deutschlandweit zu einer gemeinsamen Protestaktion entschlossen haben. Mit der Aktion „Ohne Stimme keine Stimmung“ soll darauf aufmerksam gemacht werden, wie die Atmosphäre in deutschen Stadien in Zukunft sein könnte, wenn man den Fans die Luft zum Atmen nimmt. Die Folge würde eine fast schon gespenstische Stille in den Fankurven sein. Auch unsere Fanszene hat sich entschlossen, an diesen Protesten teilzunehmen. Das Präsidium und die Mannschaft des SV Waldhof Mannheim 07 e.V. stehen voll hinter den Forderungen der Fans.

Wir appellieren daher gemeinsam an die Vertreterinnen und Vertreter aller 36 Profi-Fußballvereine der 1. und 2. Bundesliga, am 12.12.2012 nicht den Anträgen des Antragspakets „Sicheres Stadionerlebnis“ zuzustimmen, sondern stattdessen das intensive Gespräch und den regelmäßigen Austausch mit ihrer Fanbasis zu suchen. In Mannheim stehen wir in einem ständigen Kontakt miteinander, der unter dem Verein, dem Fandachverband, Vertretern einzelner Fanclubs sowie dem Fanprojekt besteht. Wir reden mit- statt übereinander und können so viele mögliche Probleme schon im Vorfeld ausschließen. Nur dieser enge Kontakt erlaubt es uns z.B. auch, zu gewissen Themen gemeinsame Standpunkte zu erarbeiten und zu vertreten, wie in diesem Falle.

Wenn Sie im Dezember zur Mitgliederversammlung der DFL reisen, dann stellen Sie sich bitte im Vorfeld ganz ernsthaft die Frage, welchen Fußball Sie in Zukunft in Deutschland erleben möchten. Einen von Emotionen – auf dem Platz wie auf den Rängen – getragenen Fußball, mit einer mitreißenden Atmosphäre im Stadion, die durch mündige und leidenschaftliche Fans erzeugt wird, oder einen Fußball in zwar gut gefüllten Stadien, in denen jedoch seitens der Zuschauer keinerlei Leidenschaft für das auf dem Feld ausgetragene Duell zweier Mannschaften zu vernehmen ist.

Genau hierüber werden Sie mit Ihrer Stimme entscheiden. Wir, der SV Waldhof Mannheim 07 e.V. und seine Fans, bevorzugen ganz klar die erste Variante und hoffen daher darauf, dass Sie am 12.12.2012 im Sinne einer lebendigen Fankultur und im Sinne eines mitreißenden „Erlebnisses Stadion“ die richtige Entscheidung treffen.

SV Waldhof Mannheim 07 e.V.
Fandachverband PRO Waldhof e.V.
Ultras Mannheim 1999
Fanprojekt Mannheim/Ludwigshafen

PRO Waldhof wird Mitgliedsbeitrag der Saison 2012/13 einziehen

PRO Waldhof wird Mitgliedsbeitrag der Saison 2012/13 einziehenPRO Waldhof wird in den kommenden Tagen den Mitgliedsbeitrag von 20,- Euro (Kinder zwischen 7-14 Jahren nur 5,- Euro) von seinen Mitgliedern einziehen. Der Betrag ist eine wichtige Säule für die aktive Fanarbeit des SV Waldhof Mannheim und ermöglicht PRO Waldhof fanorientierte Aktionen zu finanzieren. Wir bitten alle Mitglieder von PRO Waldhof e.V. sicherzustellen, dass der Bankeinzug funktioniert. Außerdem sollten uns in naher Zukunft alle Mitglieder ihre IBAN und BIC-Zahlen mitteilen, da Lastschriftverfahren in Zukunft über dieses europäische Verfahren abgewickelt werden sollen. Wir werden uns zu diesem Zweck aber nochmals persönlich bei jedem Mitglied melden.

gez. der PRO Waldhof-Vorstand

„DoppelPass on Air“ live im bermuda.funk – bei Absage des Worms-Spiels

"DoppelPass on Air" live im bermuda.funk - bei Absage des Worms-SpielsFalls die Platzbegehung der Stadt Worms das morgen angesetzte Nachholspiel unseres SV Waldhof gegen Wormatia Worms absagt, wird es zu einer kurzfristig angesetzten Radiosendung „DoppelPass on Air“ live im bermuda.funk kommen. Zu Gast wird dann PRO Waldhof sein, um sich den Fragen zur Fanszene unseres SV Waldhof zu widmen. Genauere Informationen zur Sendung und eine Plattform für Fragen und Kommentare werden dann nachgereicht. Derweil hoffen wir immernoch auf die Möglichkeit von drei Punkten im befreundeten Worms. Alles für unseren SV Waldhof!!!

Faninfos für Wormatia Worms

Faninfos für Wormatia WormsGespielt wird am 05.12.2012 um 19.00 Uhr im Wormatia-Stadion an der Alzeyerstrasse in Worms. Die Gästekasse und der Gästeeingang befinden sich in der Carl-Villinger Strasse. Aufgrund der winterlichen Witterungen wird die Platzkommision erst am Spieltag entscheiden, ob gespielt werden kann oder nicht. Sollte es zur Spielabsage kommen werden diese auf www.wormatia.de oder auf der Seite des SVW www.svw07.de bekannt gegeben.
Wie auch schon bei den letzten Aufeinandertreffen, haben die befreundeten Wormser Anhänger nach dem Spiel eine kleine Feier an ihrem Fancontainer am Haupteingang geplant. Hierfür sollen nach dem Spiel die Tore Richtung Gegengrade geöffnet werden, sodass man ohne Umwege zum Container kommen kann.

Fanutensilien:

erlaubt: Fahnen, Doppelhalter, Zaunfahnen, Trommeln (einsehbar), Megaphone

Anfahrt:

per Bahn:

Mannheim Hbf ab: 16:44 Uhr
Worms Hbf an: 17:14 Uhr

zurück

Worms Hbf ab: 21:48 Uhr
Mannheim Hbf an: 22:14 Uhr

Für alle, die nach dem Spiel noch im Worms bleiben möchte: Züge fahren noch um 22:44 Uhr und 0:07 Uhr Richtung Mannheim.
Für diese Verbindung kann das Ticket 24 Plus Preisstufe 4-5 (15,20 € für bis zu 5 Personen) genutzt werden.

per PKW:

– A6 Richtung Saarbrücken
– In Ludwigshafen Nord weiter auf die B9 Richtung Worms
– Nach der Ortseinfahrt Worms links in die Pfauentorstr einbiegen
– Weiter auf die Schönauerstr und Willy-Brandt Ring.
– Willy-Brandt Ring rechts abbiegend folgen
– im Kreisverkehr dritte Ausfahrt nehmen, Andreasstr
– Andreassttr bis zum Übergang in die Alzeyerstr folgen

Am Stadion stehen lediglich begrenzt Parkplätze zur Verfügung, sollten diese bereits ausgelastet sind muss man es in den angrenzenden Wohngebieten versuchen.

per Bus:

Weder PRO Waldhof noch ein Fanclub bieten einen öffentlichen Bus an.

Zieladresse fürs Navigationssystem:

VfR Wormatia 08 Worms e.V.
Alzeyer Str. 131
67549 Worms

Eintrittspreise:

Stehplatz: 8 Euro / 6 Euro ermäßigt
Sitzplatz: 10 Euro – 16 Euro je nach Kategorie

Der SV Waldhof nimmt am Mannheimer Fasnachtsumzug 2013 teil

Der SV Waldhof nimmt am Mannheimer Fasnachtsumzug 2013 teilLiebe Waldhof-Fans,

welche bessere Möglichkeit gibt es den SVW zu repräsentieren, als am 10.2.2013, wenn der gemeinsame Fasnachtsumzug der Städte Mannheim und Ludwigshafen durch die Quadratestadt rollt. In der Vergangenheit standen bis zu 100.000 Menschen am Straßenrand, um das närrische Treiben zu beobachten. Diesen Umstand möchte sich unser Verein, zusammen mit seinen Ordnern und Fans, zu Nutze machen, um Werbung in eigener Sache zu betreiben. Noch immer ist das Image des SVW ausbaufähig und viele Mannheimer assoziieren vor allem negative Eindrücke mit uns. Wir wollen Mannheim und allen Besuchern des Umzugs beweisen, welche Energie und Begeisterung für unseren Verein in uns steckt. Geplant ist ein großer, nicht zu übersehender Truck, der sich seinen Weg durch die Quadrate suchen wird. Ein Motto, welches wir an dieser Stelle noch nicht verraten möchten, haben wir auch schon parat. Wer unsere diesjährigen Themen kennt und die Lokalpolitik verfolgt, wird vielleicht schon eine Vorahnung haben.
Fest steht aber vor allem auch, dass wir für diesen Tag Eure Unterstützung brauchen. Zum einen natürlich als Zuschauer am Straßenrand, zum anderen als finanzielle Unterstützer. Sachspenden für Baumaterialen konnten schon gesammelt werden, aber für die kulinarische Verköstigung der Narren in Form von Gutzeln und Co. brauchen wir finanzielle Hilfe. Deshalb werden heute beim Spiel gegen Kassel unsere Ordner mit Spendendosen auf euch zukommen. Bedenkt einfach, welche große und tolle Werbeaktion unseres Vereins ihr damit unterstützt. In der Vergangenheit dürfte es kaum etwas Vergleichbares gegeben haben.
Wer heute nicht da ist, oder das Geld lieber überweisen möchte, der kann dies tun, indem er unter dem Verwendungszweck „Fasnacht2013“ einen Betrag seiner Wahl auf das Konto

VR Bank Rhein-Neckar eG
BLZ: 670 900 00
Kontonummer: 855 185 50

überweist. Wir freuen uns auf einen besonderen Fasnachtsumzug 2013 und hoffen, dass ihr diese tolle Aktion unterstützt.

PRO Waldhof e.V.

PW Weihnachtsfeier nach dem Heimspiel gegen Kassel

PW Weihnachtsfeier nach dem Heimspiel gegen KasselEs ist schon eine gute Tradition, dass PRO Waldhof nach dem letzten Heimspiel vor der Winterpause zur Weihnachtsfeier an den PW-Fancontainer lädt. So wird es auch in diesem Jahr, rund 45 Minuten nach Abpfiff, Freibier (unser Gewinn vom „Sparkassen-Cup“), Glühwein und alkoholfreie Getränke zu fanfreundlichen Preisen geben. Außerdem schmeissen wir natürlich wieder den Grill an, damit kein Waldhof-Fan hungern muss. Es ist also alles angerichtet, um gemeinsam das Carl-Benz-Stadion in die Winterpause zu verabschieden und hoffentlich den vorher eingefahrenen Dreier gegen die Nordhessen zu feiern.

Wir freuen uns auf Euer zahlreiches Erscheinen!

Waldhof holt drei ganz wichtige Punkte gegen Eschborn

Waldhof holt drei ganz wichtige Punkte gegen EschbornAls Schiedsrichter Schaal die Partie Abpfiff lag der SVW in Führung, kurz nach Anpfiff hätte das auch so sein müssen, aber so war es nicht. Es waren wieder die üblichen 2.400 + x Zuschauer, die sich ins CBS begeben hatten, und die OST machte dementsprechend auch wieder einen kümmerlichen Eindruck. Man weiß nicht, ob es am Gegner aus Eschborn lag oder die seit vielen Wochen leicht spürbare Lethargie beim Publikum die Leute vom Stadionbesuch abhielt, aber am Wetter kann es sicher nicht gelegen haben, denn die Sonne schien. Das passt auch zur derzeitigen sportlichen Lage, denn seit zehn Pflichtspielen ist unser SVW nun ungeschlagen. Seit einiger Zeit stehen unsere Buwe wieder gut in der Tabelle da, aber der gemeine Mannheimer scheint in diesen Tagen wichtigere Dinge zu tun zu haben, als unsere Blau-Schwarzen im Stadion zu unterstützen. Für die treuen SVW-Fans ist dies aber kein Grund sich davon anstecken zu lassen, sondern alles dafür zu tun, dass unser Aufschwung weiter geht und unsere Mannschaft weiter auf der Erfolgswelle reitet.

Auf dem Rasen ging es direkt nach Anpfiff munter los: Blau-Schwarz kreierte Chancen im Überfluss und ließ Eschborn hinten auch mal Raum für Gegenangriffe. Das Spiel war somit alles andere als langweilig. Leider leidet unser Angriff derzeit an einer unglaublichen Schwäche im Torabschluss. Allein Martin Wagner war drei Mal in aussichtsreicher Position vor dem Tor, aber er scheiterte entweder an seiner Orientierungslosigkeit, bei der Feinjustierung des Schusses oder seine Beine stolperten übereinander. Aber auch andere Akteure wie Martin Hess und Massih Wassey stellten sich nicht besser an und legten lieber einmal mehr quer, statt den direkten Torabschluss zu suchen. Wie das dann im Fußball so ist, wird man oft für seine mangelnde Chancenausbeute bestraft. So auch von Eschborn, denn die hatten unglaubliches Glück beim einem abgefälschten Schuss und erzielten völlig unverdient das 0:1. Zur Halbzeitpause gab es dann viele Pfiffe, nicht unbedingt gerechtfertigt, denn die Einstellung und Spielweise stimmte bis auf den Torabschluss.

Nach der Pause rettete uns dann der zweitligaerfahrene Marc Gallego. Denn schon in der 54. Spielminute gelang ihm, nach einem tollen Konter über Huckle und Wagner, der Ausgleich. Gästetorhüter Stehling bewies in dieser Situation jedoch, dass er kein Manuel Neuer ist und agierte bei seiner Gegenwehr ungeschickt. In der Folge gelang es unserem Team allerdings nicht stetigen Druck aufzubauen. Stattdessen machte das Team aus Frankfurts Trabantenstadt Eschborn Druck und unser Torhüter Rainer Adolf musste zwei Mal einen erneuten Rückstand verhindern. Im Laufe der zweiten Halbzeit wurden dann Dautaj, Malchow und Maciejak eingewechselt. Besonders Oliver Malchow agierte umgehend geschickter auf dem schwierigem Geläuf, als der zu leichtfüßige Wassey. Dautaj fügte sich ebenfalls hervorragend ein und gab die Vorlage zum Siegtreffer für Gallego, der trotz höchster Bedrängnis einen Konter zum 2:1 einnetze. In der Folge gelang nach Kombination durch Maciejak und Dautaj fast das 3:1, aber Wagner hatten einfach einen unglücklichen Tag im Torabschluss und scheiterte an der Latte. Am Ende war es also ein auf und ab der Gefühle, aber die Mannschaft zeigte, einmal mehr, dass sie in der Lage ist auch knappe Spiele zu gewinnen. Für den Kampf um die Aufstiegsplätze muss dies die Fans einfach positiv stimmen. Gegen Kassel ist allerdings eine andere Einstellung notwendig, denn eines muss man so deutlich sagen: Eschborn war teilweise grottenschlecht. Gerade im Abschluss muss die Konzentration am Samstag stimmen, denn so viele Torchancen werden wir gegen die Nordhessen sicher nicht bekommen. Vielleicht bekommen wir aber wieder mehr Zuschauer ins Stadion. Verdient hätte unsere Mannschaft es sich.

Verwiesen sei an dieser Stelle nochmals auf die Aktion der deutschen Ultragruppierungen „Ohne Stimme keine Stimmung“, die die OST am kommenden Samstag für 12:12 Minuten verstummen lässt. Auch wenn die Aktion von den Kasseler Gästefans nicht mitgetragen werden sollte, so wissen zumindest wir Waldhof-Fans um die Wichtigkeit der Stille.

Waldhof holt drei ganz wichtige Punkte gegen Eschborn

Siffling-Bild ziert den Pfeiler. Kooperation von PRO Waldhof und Addictz

Siffling-Bild ziert den Pfeiler. Kooperation von PRO Waldhof und Addictz Wer unlängst am Parkring entlang gefahren ist, dem dürften die neuen Graffiti schon aufgefallen sein: In Zusammenarbeit mit dem Künstlernetzwerk Addictz e.V. hat der Fan-Dachverband PRO Waldhof eine neue Initiative gestartet, um den SV Waldhof weiter in die Stadt zu tragen und mehr visuelle Präsenz zu ermöglichen. Herausgekommen sind Bilder wie das von Waldhof-Legende Otto Siffling an einem der Pfeiler am Parkring.

Der Fan-Dachverband des Regionalligisten unter Führung des Fanclubs „DoppelPass“ hat bei der Aktion größten Wert darauf gelegt, dass sämtliche Arbeiten auf ausgewiesenen legalen Flächen entstehen. „Das langfristige Ziel ist es, innerhalb der Region alle legalen Flächen zu nutzen und den SV Waldhof dadurch wieder näher an die Mannheimer Bürger zu transportieren“, so Dariusch Hafezi von „DoppelPass“.

Kreatives Potenzial nutzen

In Kooperation mit Addictz sollen mehrere Ziele verfolgt werden: So soll will man das kreative Potenzial beider Gruppierungen mit der Leidenschaft für den SV Waldhof und die Stadt Mannheim paaren und Workshops zur Förderung von Streetart anbieten.

Wer freie Sprüh-Flächen zur Verfügung stellen kann, soll sich bei PRO Waldhof melden. Interessierte Sprayer wiederum können ebenfalls Kontakt aufnehmen mit dem Fan-Dachverband. PRO Waldhof und Addictz verfolgen ähnliche Ziele. Beide wollen jungen Menschen die Möglichkeit geben, sich in der Öffentlichkeit auszudrücken. wy

© Mannheimer Morgen, Freitag, 23.11.2012